Formkurve der ÖSV-Läufer zeigt nach oben
Die Formkurve der österreichischen Ski-Cross-Läufer zeigt nach oben, auf dem anspruchsvollen Kurs in St. Johann zeigten Andreas Matt und Co. am Dienstagabend, dass ihnen schwierige Bedingungen liegen.

Foto © APA
Besonders beeindruckend war die Performance von der aus dem Alpinbereich kommenden Quereinsteigerin Andrea Limbacher, die mit Platz fünf das Olympia-Ticket schon fast in der Tasche hat.
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und Alpinchef Hans Pum waren unter den 5.000 Zuschauern, die sich die teilweise sehr hitzigen Zweikämpfe auf der Piste trotz eisiger Lufttemperaturen nicht entgehen lassen wollten. "Ich bin überzeugt", so Pum, "dass Ski Cross bei Olympia ein großes Spektakel wird." Ein wenig bedauerte er, dass es kein Österreicher ins Große Finale geschafft hatte, denn das sei das Ziel gewesen. "Es geht so eng her, eine kleine Berührung an einer blöden Stelle, dann bist du weg. Das ist bei Matt passiert und bei unseren Damen."
Sehr erfreulich
Bei den zwei Weltcups in Innichen war als jeweils Achter nur Thomas Zangerln ins kleine Finale gekommen, Dienstag schaffte dies neben Matt und Limbacher auch Karin Huttary (7.). "Limbachers Leistung ist wirklich sehr erfreulich, man hat im kleinen Finale gesehen, wie stark sie fährt", sagte Pum über den Shooting-Star im rot-weiß-roten Team. Weniger gut war es beim Heim-Weltcup für Routinier Katharina Gutensohn gelaufen (21.), nach den zuvor erreichten Plätzen 19 und 25 wartet die 43-Jährige noch auf ein Topergebnis in der Olympiasaison.
Weltmeister Matt nähert sich nach den Rängen 12, 12, 8 der Spitze. Es fehle nicht mehr viel, meinte der Tiroler. "Mit Blick auf Olympia liege ich nicht so schlecht. Und auch voriges Jahr bin ich nicht jedes Rennen so gut gefahren. Die Saison ist noch lange und man braucht auch ein bisserl Glück."
Näher am Geschehen
Im olympischen Rennen werden die Läufer mit Helmkameras ausgestattet sein, damit sollen den Fans noch eindrucksvollerer Bilder vermittelt werden. Für Matt eine gute Sache: "Dann sieht der Zuschauer, wie knapp es hergeht. Er sieht die Sprünge, Wellen - alles aus der Rennfahrer-Perspektive."
Der Weltcup-Tross übersiedelt nun nach Frankreich. Am Samstag stehen Rennen in Les Contamines, am kommenden Mittwoch in Alpe d'Huez auf dem Programm.














