Walchhofer top und mit viel Luft nach oben
Michael Walchhofer zeigte im ersten Bormio-Training mit der Bestzeit auf. Gruber Dritter, Janka nur auf Platz 40.

Foto © GEPAMichael Walchhofer
Michael Walchhofer hat im ersten Training für die Abfahrt in Bormio seine Favoritenstellung eindrucksvoll untermauert. Der 34-jährige Salzburger erzielte auf der eisigen und extrem anspruchsvollen "Pista Stelvio" in 2:03,25 Minuten Bestzeit. Nur der Slowene Andrej Jerman konnte da mit einem Rückstand von 16 Hundertstel mithalten. Der drittplatzierte Tiroler Christoph Gruber verlor bereits 0,71 Sekunden auf Walchhofer.
Im Ziel schockte der Trainings-dominator die Konkurrenz dann auch gleich noch mit der Aussage: "Meine Linienauswahl war nicht überall empfehlenswert!" Womit er nichts anderes durchblicken ließ, als dass er noch große Reserven für das Rennen am Dienstag habe. "Dass es in Gröden mit Platz fünf nicht so nach Wunsch gelaufen ist, motiviert mich für das Rennen hier Bormio noch mehr. Meine Form, das Material - alles passt perfekt, diesmal will ich meine Möglichkeiten, wie schon in früheren Jahren, hier voll ausschöpfen", lautete die weitere Kampfansage von Walchhofer, der 2006 beide Abfahrten auf der Stelvio gewann und im Vorjahr Dritter war.
Chaos um Svindal
Der Vorjahres-Zweite Klaus Kröll, der heuer nach wie vor auf sein erstes Top-Ten-Ergebnis wartet, landete als drittbester ÖSV-Mann an zwölfter Stelle, nur vier hundertstel Sekunden hinter Vorjahressieger Christof Innerhofer aus Südtirol. Mario Scheiber, der zuletzt als Zweiter in Gröden seinen ersten Weltcupsieg nur um 13 Hundertstel verpasste, kam wie der Salzburger Hans Grugger auf Rang 14.
Zum Favoritenkreis zählt auch der Norweger Aksel Lund Svindal. Trotz chaotischer Anreise mit Verspätung, verpasstem Flug und fehlendem Koffer kam der Norweger, der seinen 27. Geburtstag am 26. Dezember am Flughafen "feierte", mit der Piste auf Anhieb recht gut zurecht und wurde ex aequo Neunter. Gröden-Sieger Manuel Osborne-Paradis aus Kanada als 38. (3,69) und Beaver-Creek-Sieger Carlo Janka als 40. lagen jeweils weit hinter Walchhofer zurück.
















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