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Zuletzt aktualisiert: 16.12.2009 um 20:24 UhrKommentare

Athleten und FIS bei Sicherheitsdebatte einen Schritt weiter

Walchhofer und Co. sprachen u.a. über Pistenpräparierung, Ausrüstung und Kurssetzung: "Es war ein sehr, sehr produktives Meeting", so FIS-Renndirektor Hujara".

Macht sich über Sicherheit auch seine Gedanken: Walchhofer

Foto © APAMacht sich über Sicherheit auch seine Gedanken: Walchhofer

Sechs Athletenvertreter sowie Günter Hujara und Helmut Schmalzl vonseiten des internationalen Skiverbandes FIS haben am Mittwochabend im Rahmen der Weltcup-Rennen in Gröden eine intensive Sicherheitsdiskussion geführt. "Es war ein sehr, sehr produktives Meeting", meinte FIS-Renndirektor Hujara nach dem mehr als zweistündigen Gespräch, bei dem es vor allem um die Themen Sprünge, Kurssetzung, medizinische Ausstattung und Erstversorgung, Ausrüstung der Athleten und Pisteninspektion ging.

Von den Athleten waren Michael Walchhofer (AUT), Aksel Lund Svindal (NOR), Werner Heel (ITA), Scott Macartney (USA), Marco Büchel (LIE) und Didier Cuche (SUI) anwesend. Auch die Rennläufer sprachen im Anschluss von einem "sehr produktiven und konstruktiven Meeting". "Hujara und Schmalzl hatten offene Ohren für all unsere Ideen, auch wenn sie teilweise abwegig waren. Wir haben gemeinsam nach Lösungen gesucht und eine Stoßrichtung gefunden", meinte Büchel, mit 38 Jahren der älteste Sportler in der Runde.

Einige der angesprochenen Punkte will man sofort in die Tat umsetzen. Eines der wichtigsten Anliegen von Walchhofer und Co. war die Präparierung der Rennstrecken, vor allem bei Sprüngen, Schlüssel- und Highspeedstellen. Bei Sprüngen fordern die Fahrer eine optimale Absprungstelle, "die letzten 20 Meter vor dem Sprung müssen perfekt sein", so Büchel.

Hujara und Schmalzl versicherten den Sportlern, dass dies ohnehin ganz oben auf ihrer Prioritätenliste stehe. Perfekte Präparierung sei auch bei Hochgeschwindigkeitsstellen wie dem Hanneggschuss in Wengen oder dem Zielschuss in Kitzbühel gefordert. Bei solchen Passagen müsse eine zusätzliche Verschärfung durch eingearbeitete Wellen verboten werden.

Bei entscheidenden Punkten wie etwa der Materialfrage seien lediglich langfristige Lösungen möglich. In der Kritik steht ja vor allem die Verbreiterung der Schi. "Viele Läufer sind der Ansicht, dass die breiteren Ski den Sport gefährlicher gemacht haben. Für nächste Saison wird sich aber garantiert nichts ändern", weiß Büchel, der jedoch positiv hervorhob, dass seit dieser Saison für die Läufer jegliche Sicherheitsprotektoren erlaubt sind.


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