Vom Flieger ging es für Raich direkt in die Therapie
Benjamin Raich hat seit Beaver Creek wieder Rückenprobleme. Ein Start in Val d'Isère soll aber kein Problem darstellen.

Foto © GEPABenni Raich
Passiert ist es im zweiten Durchgang des Riesentorlaufs von Beaver Creek: Benni Raich spürte einen Schmerz im Rücken - wieder einmal. Seit einem Bandscheibenvorfall mit 17 Jahren hat der Pitztaler Rückenprobleme, praktisch regelmäßig einmal im Jahr werden die Probleme akut. Im Vorjahr vor Sölden, jetzt eben in Beaver Creek. Und so musste Raich, kaum in Österreich gelandet ("auf diesen Flügen muss man sich den Luxus der Business Class leisten, um schlafen und regenerieren zu können"), nach einem Kurzbesuch bei Freundin Marlies Schild zur Therapie.
"Rücken stabilisieren"
"Ich denke, dass es für die Rennen in Val d'Isère keine Probleme geben sollte. Es gilt halt nur, den Rücken zu stabilisieren", sagte Raich, der nach den US-Rennen seine Kritik am Internationalen Schiverband erhärtete: "Es wäre an der Zeit, dass sie begreifen, dass die Schi zu breit sind und länger werden sollten. Und dann sollte man darauf achten, dass die nach dem Unfall von Matthias Lanzinger beschlossenen Verbesserungen bei der Sicherheit auch wirklich eingehalten werden."
Zum derzeitigen Überflieger Carlo Janka und der bisherigen Weltcup-Bilanz - fünf Siege für die Schweiz, einer für Österreich - meinte Raich in Anlehnung an Toni Pfeffer beim 1:9 gegen Spanien zur Pause: "Hoch werden wir es nicht mehr gewinnen - aber die Schweizer müssen die Form auch erst halten."














