Flachau ließ den "Herminator" hochleben
In Flachau stieg Montagabend die Party des Jahres: Hermann Maier wurde in seiner Heimat offiziell verabschiedet, gleichzeitig feierte die Schi-Ikone ihren 37. Geburtstag. Zahlreiche Promis und Medienvertreter aus dem In- und Ausland gratulierten.

Foto © GEPADer "Herminator" wurde noch einmal groß gefeiert
"Jo vom Rennsport hoda hiatza gnuag, hietz wird's zan Kinder mochn, jo des tuat eahm guat." Die ganze Nation fragt sich seit dem Rücktritt von Schi-Superstar Hermann Maier, was denn der "Herminator" in Zukunft machen wird. Die Damen und Herren des Trachtenmusikvereins Flachau hatten beim rauschenden Empfang im Maier'schen Heimatort am Montagabend die Antwort parat. Sie verrieten im umgetexteten Hermann Maier-Marsch, dass der berühmteste Salzburger nach Wolfgang Amadeus Mozart künftig wohl viel Zeit mit Freundin Steffi Sturm verbringen wird.
Maier selbst ließ sich zum Thema Zukunft freilich auch von den über 100 extra angereisten Journalisten aus aller Welt keine Details entlocken. Gut gelaunt lachte er in die Kameras, genoss sichtlich das Blitzlichtgewitter und den Jubel der über 4000 Fans, die mit ihm sein Karriereende und seinen gestrigen 37. Geburtstag zelebrieren wollten. Ganz Flachau war auf den Beinen, als der größte Sohn des Ortes von Bürgermeister Thomas Oberreiter zum Ehrenbürger ernannt wurde. Der Ehre nicht genug. Auch Flachaus Hauptplatz heißt fortan "Hermann-Maier-Platz" mit dazu passender Statue.
Und von Bundespräsidenten Heinz Fischer gab's per Videobotschaft eine Einladung zum Kaffeetratsch in die Hofburg. Vielleicht radelt Hermann mit dem Tandem hin, dass der Salzburger von Hans Pum, Toni Giger und Andi Schifferer geschenkt bekam. Das Trio spielte damit auf Maiers Raddiebstahl 1998 in Aspen an. Der Herminator und Schifferer saßen damals auch kurz im Knast.
Auch Ex-Kollege Benjamin Raich und Tennis-Superstar Roger Federer grüßten per Video. Aber auch so war die Prominentenschar, die persönlich in Flachau antanzte stattlich. Formel 1-Legende Niki Lauda rauschte ebenso an, wie Ex-Formel-1-Star Ralf Schumacher, Österreichs "Überflieger" Gregor Schlierenzauer, Ex-Rodel-Champ Markus Prock, ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel oder die einstigen Schi-Idole Annemarie Moser-Pröll und Karl Schranz.


















