Lienz schlägt ein neues Weltcup-Kapitel auf
Bei den Damenrennen Ende Dezember werden die Schistars nicht nur auf Piste gefordert.

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Der Schiclub Lienz hat seine Hausaufgaben gemacht. Mit den prognostizierten Minustemperaturen am Wochenende soll der Startschuss für die Beschneiung der Weltcuppiste am Hochstein fallen. "Wir brauchen bei passenden Temperaturen drei Tage zum Beschneien. Für die fertige Rennpiste mit einer 30 Zentimeter starken Schneedecke benötigen wir nochmals 48 Stunden", rechnet Rennleiter Siegfried Vergeiner vor, der die kommende Woche als entscheidend einstuft.
Durch die umfassenden Umbauarbeiten am Lienzer Hausberg hat sich die Slalom- beziehungsweise Riesentorlaufstrecke nur minimal verändert. Bei der Einfahrt zum Zielhang hat sich die Steigung von bisher 45 auf 56 Prozent erhöht. Eine neuerliche Homologierung ist nicht notwendig.
Sicher ist sicher
Nach den aktuellen schweren Stürzen im Weltcup wird heuer besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. "Neben zusätzlichen Sicherheitsnetzen stehen noch mehr Bergretter, Sanitäter und Ärzte für den Ernstfall bereit", so Vergeiner, der an neuralgischen Stellen erstmals Sicherheitspersonal postiert. Die Weltcupstrecke muss, so Petrus es will, am 22. Dezember fertig sein.
Für ein Spektakel der besonderen Art sorgt die Startnummernverlosung. Die Schidamen müssen sich auf einem am Lienzer Hauptplatz errichteten "Berg" die Startnummern aus einem "Adlerhorst" selbst erklettern.














