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Zuletzt aktualisiert: 09.07.2009 um 14:49 UhrKommentare

Das Verletzten-Trio des ÖSV brennt auf die Comeback-Saison

Giger freut es, dass das Verletztentrio der Abfahrer wieder voll mittrainieren kann. "Mit den drei wird das Abfahrtsteam sicherlich stärker sein", sagt Giger.

Das Team mit Giger (hinten links)

Foto © GEPADas Team mit Giger (hinten links)

Zum Abschluss des viertägigen Trainingslehrgangs der ÖSV-Speedherren beim Stanglwirt in Going haben Michael Walchhofer und Kollegen am Donnerstag in Hochfilzen noch einen Wettkampf im Biathlon bestritten. Für Herrencheftrainer war dieser Wettkampf, den Andreas Buder, Romed Baumann und Konditionstrainer Reinhard Ronacher mit drei Fehlschüssen gewannen, eine willkommene Abwechslung. Noch mehr freut Giger jedoch, dass das Verletztentrio der Abfahrer wieder voll mittrainieren kann.

Stärker. Andreas Buder, Hans Grugger und Mario Scheiber sind wieder voll dabei. "Ich hoffe, dass dies auch in der kommenden Saison so sein wird", sagte Giger. "Mit den drei wird das Abfahrtsteam sicherlich stärker sein." Derzeit laufe die Vorbereitung auf die kommende Olympiasaison ohne Probleme.

Impressionsfraktur. Der Niederösterreicher Andreas Buder berichtete, dass er wieder voll im Training steht. Buder, der sich auf der Streif in Kitzbühel im Jänner 2008 eine komplizierte Impressionsfraktur im Knie zugezogen und seitdem immer wieder Probleme hatte, konnte bisher nur frei Schifahren. Erst Ende April dieses Jahres wurden bei ihm sechs Schrauben entfernt.

Druck. "Ich habe letzte Saison mein Comeback immer wieder verschieben müssen, als ich dann im Jänner merkte, dass es sich nicht ausgeht, war ich erleichtert, der Druck war weg", erzählte Buder über seine schwierige Zeit. Jetzt baut sich der Niederösterreicher gezielt auf die Olympiasaison auf, im April war er mit einigen ÖSV-Kollegen unter Führung von Andy Evers bereits in Whistler Mountain, um die Olympiaabfahrt, auf der bisher nur die Kanadier trainieren konnten, wenigstens zu besichtigen.

Flattern. Auch Hans Grugger, Buders Zimmerkollege beim Stanglwirt, berichtete, dass es ihm nach seinem Kreuzbandriss wieder sehr gut gehe, er im Training bereits wieder alles mitmachen könne. "Sieben Monate bin ich nicht auf Schi gestanden. Ich freue mich, wenn wir nächste Woche erstmals wieder Schifahren", sagte der Gasteiner, der aber auch bekennt, vor diesen zwei Tagen Nervenflattern zu haben. "Ich will da nicht viel hinein interpretieren", sagte Grugger, "entscheidend wird das Trainingslager in Chile sein, da werde ich sehen, ob ich wieder der Alte bin".

Fortschritte. Aber auch Mario Scheiber, der sich Ende November des Vorjahres im Super G von Lake Louis (CAN) eine Knorpelfraktur und eine Meniskusverletzung im rechten Knie zugezogen hatte, stand seit damals nicht mehr auf Schiern. "Ich mache mir aber keinen Druck, bin mit meinen Fortschritten relativ zufrieden. Der Weg dorthin, wo ich schon war, ist hart genug", sagte der Osttiroler, der sich schon freut, endlich wieder auf Schier zu stehen.

Speedspezialisten. Die Speedherren werden nächste Woche für zwei Tage erstmals wieder die Schier anschnallen, wo genau wird kurzfristig entschieden. Ende Juli steht ein viertägiges Trainingslager in Zermatt (SUI) auf dem Programm, ehe die Speedspezialisten im August für zwei Wochen nach Portillo (Chile) übersieden. Ab September soll wieder auf den heimischen Gletschern trainiert werden.


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