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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 19:10 UhrKommentare

    Springer-Quartett holt Silber

    Chiara Hölzl, Jacqueline Seifriedsberger, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer erringen beim Mixed-Teambewerb Silber hinter Japan und vor Deutschland. Hölzl ist damit Österreichs jüngste WM-Medaillengewinnerin aller Zeiten.

    Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Chiara Hölzl und Jacqueline Seifriedsberger

    Foto © APAThomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Chiara Hölzl und Jacqueline Seifriedsberger

    Auch im dritten Skisprung-Bewerb auf der Normalschanze in Predazzo haben Österreichs Athleten eine Medaille geholt und den ÖSV-Nordischen damit das insgesamt vierte Edelmetall der WM 2013 beschert. Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Jacqueline Seifriedsberger und Chiara Hölzl fingen im Finish Deutschland noch um 1,8 Zähler ab und holten Silber hinter dem überlegenen Team aus Japan. Hölzl avancierte mit 15 Jahren und 7 Monaten zur jüngsten nordischen WM-Medaillengewinnerin aus Österreich überhaupt.

    "Die Freude ist sehr, sehr groß für die ganze Mannschaft, speziell für die Mädels", sagte Herren-Cheftrainer Alex Pointner und meinte zum neuen Mixed-Bewerb: "Das schweißt auf jeden Fall zusammen. Es hat holprig angefangen, ist am Schluss richtig geschmiert."

    Österreich war nach den ersten drei Sprüngen auf Rang vier gelegen, erst der erste Sprung von Schlierenzauer auf 99 m brachte das ÖSV-Quartett zur Halbzeit auf Medaillenkurs (Rang drei). Während die Japaner an diesem Tag letztlich zu kompakt waren, entwickelte sich ein spannendes Duell um Silber zwischen Österreich und Deutschland: 0,8 Zähler vor den Deutschen nach dem sechsten Sprung, 1,4 nach dem siebenten und im Finish 1,8.

    Hölzl mit starken Nerven

    Nerven aus Stahl bewies die blutjunge Chiara Hölzl, die sich im zweiten Durchgang nicht nur von 92,5 auf 98 Meter steigerte, sondern sich auch von Helfern, die die Anlaufspur mit einem Gerät ausbliesen, nicht beirren ließ. "Ich bin runtergefahren und habe die ersten zwei Bläser mit den Füßen gestreift. Das hat mich ein bisschen geärgert, aber ich habe die Wut positiv umgewandelt. Ich habe zuerst gedacht, ich bin bei Rot weggefahren", schilderte das nur 1,50 m große Nachwuchs-Talent der ÖSV-Damen.

    Riesenlob erhielt sie für ihre abgebrühte Performance von allen Seiten, denn der Teenager hatte als möglicher Schwachpunkt im Team gegolten. Hölzl hat im Weltcup bisher einen einzigen Punkt gewonnen, jetzt steht sie als Vize-Weltmeisterin da.

    "Im ersten Durchgang haben wir vielleicht das eine oder andere liegen gelassen. Da war keiner so wirklich zufrieden mit dem Sprung", sagte Morgenstern und lobte Hölzl: "Hätte das vor Monaten wer gesagt hat, hätte man das nicht geglaubt. Sie war heute eine Riesenstütze für unser Team." Und Pointner ergänzte: "Die 15-Jährige hat im zweiten Sprung was vollbracht, da gehört sie schon zu den ganz Großen."

    Schlierenzauer, der mit einem 100-m-Sprung schließlich sein zweites Silber bei dieser WM fixierte, freute sich. "Eine Medaille ist immer gewaltig. Wenn man die Ausgangs-Position angeschaut hat: Wir haben mit Daniela Iraschko eine Verletzte nicht einsetzen können, hatten mit Chiara ein extrem junges Mädel dabei. Es ist cool, dass wir auf Silber gesprungen sind", sagte der Tiroler, der den ORF dafür kritisierte, dass der Sender erst im zweiten Durchgang live in diesen WM-Bewerb eingestiegen ist. "Ob es für den ORF so was Tolles ist, weiß ich nicht, wenn er bei der WM erst den zweiten Durchgang zeigt." Der ORF verwies später auf den bestehenden Vertrag mit der Fußball-Bundesliga, der zur Übertragung verpflichtete.

    Damen-Boss Harald Rodlauer freute sich nach Abschluss der Damenbewerbe über zwei Medaillen für seine Athletinnen. "Es war heute wirklich ein Wettkampf, der nicht ohne war. Die Wochen davor war es ein Auf und Nieder, nach der Verletzung von Dani (Anm.: Daniel Iraschko). Die Mannschaft hat eine super Leistung gebracht."

    Seifriedsberger konnte ihr Glück nach Bronze im Einzel nicht fassen: "Es ist unglaublich, zwei Medaillen hätte ich mir nie erwartet - ein Wahnsinn."

    Quelle: APA

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