Neue Strukturen für Erfolg
Zum zweiten Mal sind Österreichs Sportler auf Schnee die Nummer eins der Welt. 24 Medaillen stehen zu Buche. ÖSV-Präsident Schröcksnadel weiß um das Erfolgsgeheimnis der rot-weiß-roten Athleten.

Foto © GEPAÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel
24 Medaillen. So viele wie keine andere Nation. Ein wenig stolz ist Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Schi-Verbandes (ÖSV), schon auf seine Mädels und Burschen. "Aber wir waren ja schon immer ein erfolgreicher Verband", sagt der Herr Präsident zunächst Gratulationen abwehrend, fügt dann aber an: "Aber es freut uns, dass es - nicht nur, aber auch - mit den vielen Umstellungen, die wir gemacht haben, so schnell geklappt hat."
Kommunikation und Innovation
Schröcksnadel meint damit die Installierung von Hans Pum als Sportdirektor über alle Sparten ebenso wie jene von Toni Giger als Herren über Qualitätsmanagement und Material. "Nicht zuletzt deswegen ist das Klima zwischen den einzelnen Sparten viel, viel besser geworden. Und wir achten auf Innovation, das ist sehr wichtig."
Das Erfolgsrezept, kurz gefasst: die Zusammenarbeit, die gute Stimmung, die gemeinsame Arbeit als Team. Und: "Wir lassen auch mehr von außen zu. Eigene Trainer im nordischen Bereich etwa", sagt Schröcksnadel, der ergänzt: "Erwarten darf man solche Erfolge aber nicht jedes Jahr. Das Schöne aber ist, dass wir in einigen Sparten noch Potenzial nach oben haben."













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