Gottwald: "Ich habe jetzt abgeschlossen"
Felix Gottwald spricht im Kleine Zeitung-Gespräch über seinen Abschied, die Zukunft und Wehmut.

Foto © GEPAGottwald hat sein Genussprojekt beendet
Mit dem Saisonfinale in Lahti endet Ihre zweite Karriere. Wie wird Ihre dritte aussehen?
FELIX GOTTWALD: Ich starte bereits am 22. März in der Therme Loipersdorf mit meinen Impuls-Tagen. Also viel Zeit für die Umstellung bleibt mir nicht.
Der Inhalt der Seminare?
GOTTWALD: Ich will den Leuten helfen, im Lärm des Alltags wieder den Zugang zu sich selbst zu finden. Sie sollen ein Werkzeug haben, mit dem sie sich weiterbringen können.
Kritiker sagen, dass Sie auf der esoterischen Welle schweben. Diejenigen, die damit nichts anfangen können, sollten Ihr Seminar also nicht besuchen?
GOTTWALD (lacht): Diejenigen, die nichts davon halten, werden in Loipersdorf den Weg ins Schaffelbad finden und nicht zu mir.
Was werden Sie aus Ihrer Sportkarriere mitnehmen?
GOTTWALD: Meine morgendliche Stunde, in der ich meditiere. Außerdem möchte ich täglich eine Stunde laufen. Wenn du diese beiden Sachen morgens gemacht hast, kann der Tag nur noch perfekt werden.
Wie groß ist die Wehmut?
GOTTWALD: Als ich 2007 erstmals zurückgetreten bin, war sie größer. Da wusste ich nicht, was jetzt auf mich zukommt. Heute ist das anders. Ich habe jetzt abgeschlossen und das Genussprojekt bis zum Ende gelebt.
Hat man als erfolgreicher Kombinierer finanziell ausgesorgt?
GOTTWALD: Das Materielle ist nebensächlich. Wichtig ist, dass man eine Beschäftigung findet, in der man aufgeht und erfüllt ist.
Welcher war der schönste Moment Ihrer Karriere?
GOTTWALD: Vom ersten Sieg im Alpencup bis zu Olympia-Gold - schöne Momente gab's in meiner Karriere so viele. Und dafür bin ich heute sehr dankbar.
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Bild vergrößernDie erfolgreichen Kombinierer landeten am Samstag wieder in ÖsterreichFoto © GEPA














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