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Zuletzt aktualisiert: 20.02.2009 um 21:34 UhrKommentare

Morgenstern und Loitzl überzeugten im Abschlusstraining

Für Morgenstern und Schlierenzauer ist das Abschlusstraining ganz gut gelaufen. Vor allem der österreichische Überflieger Morgenstern sieht dem Springen am Samstag sehr positiv entgegen.

Morgenstern zählt sich selbst zu den Favoriten

Foto © APAMorgenstern zählt sich selbst zu den Favoriten

Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl haben am Freitagabend im Abschlusstraining der Spezialspringer vor deren ersten WM-Bewerb am Samstag (16.00 Uhr) den besten Eindruck hinterlassen. Doppel-Olympiasieger Morgenstern landete bei 102 und 100,5 Metern, der Tourneesieger bei zweimal 100,5 m. Weltcup-Leader und Top-Favorit Gregor Schlierenzauer sprang auf 93 und 98,5 m und sprach von einer "kniffligen" Schanze.

Zweimal am Stockerl. "Ich komme sehr gut zurecht mit der Schanze. Es waren zwei Super-Sprünge, zweimal über der Hillsize also über 100 m, also zweimal am Stockerl", meinte Morgenstern lachend. "Wenn das heute der Wettkampf gewesen wäre, hätte ich mein Ziel erreicht."

Durchaus optimistisch. Er zählt sich durchaus selbst zu den Favoriten. "Ich habe mich nie abgeschrieben. Ich fühle mich körperlich super und muss mein Zeug machen." Schlierenzauer, Ammann und Loitzl seien Favoriten. "Ich hoffe, dass ich mich heute ein bisserl dazugestellt habe."

Kein Supersprung. Nicht ganz so positiv war Seriensieger Schlierenzauer, dem noch kein wirklicher Supersprung gelungen ist. "Es ist nicht meine Lieblingsschanze, dass sage ich gleich vorneweg. Es war ein Training und das ist dazu da, um die nötige Materialabstimmung zu finden." Die Flugkurve auf dem kleinen Bakken sei relativ flach. "Das verleitet dazu, dass man in der Luft etwas zu viel Gas gibt und sich dadurch die Höhe zu nehmen. Sie ist knifflig", meinte der Tiroler.

Zu Aggressiv. Für Loitzl sah es nach einem weniger gelungenen Training am Vortag wieder gut aus. "Ich war immer fähig, im Wettkampf zuzulegen. Das ist mir jetzt im Abschlusstraining geglückt." Zu Beginn sei er etwas zu aggressiv vom Tisch gesprungen. "Es war heute ein Schritt in die richtige Richtung."

Nach Sturz verletzt. Der Deutsche Michael Uhrmann stürzte nach dem Aufsprung und verletzte sich an der Schulter. Er musste sich einer Röntgenuntersuchung unterziehen, ob er starten kann, war ungewiss.



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