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Zuletzt aktualisiert: 19.02.2009 um 14:26 UhrKommentare

WM-Gold über 10 km an Finnin Kaisa Saarinen

Katerina Smutna landete über 10 Kilometer nur auf Rang 24.

Weltmeisterin Kaisa Saarinen

Foto © APAWeltmeisterin Kaisa Saarinen

Für Aino-Kaisa Saarinen gab's ein Happy End mit Freudentränen, die ÖSV-Läuferin Katerina Smutna verfehlte hingegen den angepeilten Top-20-Platz als 24. (+2:07 Minuten) klar. Die Weltcup-Spitzenreiterin aus Finnland wurde am Mittwoch zum Auftakt der Nordischen WM in Liberec im 10-km-Langlauf ihrer Rolle gerecht und eroberte Gold. Sie gewann 4,2 Sekunden vor der Italienerin Marianna Longa und 11,5 vor der Polin Justyna Kowalczyk.

Trauer. Smutna heißt auf Deutsch so viel wie Trauer, davon war bei der 25-Jährigen nach ihrem wichtigsten WM-Rennen aber nichts zu merken. Sie lächelte tapfer, obwohl sie ihr Ziel klar verpasst hatte. "Ich bin nicht ganz zufrieden, denn im Weltcup war ich immer besser platziert", sagte die Wahl-Tirolerin. Und lieferte gleich die Begründung. "Das Profil passt mir hier nicht so gut, ich brauche eine Strecke für mehr Doppelstockschub." Zudem sorgte der Neuschnee für eine langsame Spur, auch deshalb musste fast alles im Diagonalschritt gelaufen werden.

Nicht optimal. Nach vier Kilometern war die gebürtige Tschechin - sie stammt aus dem nahe gelegenen Jablonec - noch 14. gewesen. "Aber auf der zweiten Runde war es nicht mehr optimal", sagte Smutna. Da habe sie den Kräfteverschleiß gespürt. Dass sie die beste Tschechin um 0,7 Sekunden hinter sich gelassen hatte, war auch keine Genugtuung.

Weltmeisterin. Saarinen hatte schon Olympia-Bronze im Teamsprint (2006/mit der diesmal viertplatzierten Virpi Kuitunen) und WM-Staffelgold (2007) gewonnen, in Liberec lachte sie erstmals alleine vom Podest und erreichte damit gleich zum Auftakt ihr persönliches WM-Ziel. Vor ihrem "Start-Ziel-Sieg" in Nordböhmen hatte sie nur ein Saisonrennen gewonnen, über die gleiche Distanz Anfang Dezember in Kuusamo. Die vielseitige Athletin - sie war 1994 Vierte der finnischen Meisterschaften im Stabhochsprung gewesen - greift in ihrer bisher stärksten Saison auch im Gesamt-Weltcup nach den Sternen.


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