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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 21:52 UhrKommentare

    Als die Partystimmung plötzlich kippte

    Österreichs Kombinierer-Team schien Gold sicher zu sein, doch am Ende kam alles ganz anders ...

    Lukas Klapfer, Bernhard Gruber und Mario Stecher war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben

    Foto © APALukas Klapfer, Bernhard Gruber und Mario Stecher war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben

    Die Stimmung war wirklich prächtig. Nachdem sich Willi Denifl, Startläufer der österreichischen Kombinierer-Staffel, nach seiner Fünf-Kilometer-Schleife unter die im Zielstadion wartenden Journalisten mischte, grinste der Tiroler über beide Ohren. Kein Wunder, hatte der 32-Jährige doch als Führender mit sechs Sekunden Vorsprung auf Bernhard Gruber übergeben. Und auch der Salzburger legte einen tollen Auftritt in der Loipe hin, arbeitete einen beruhigenden Vorsprung von 23 Sekunden heraus und schickte Lukas Klapfer als dritten ÖSV-Läufer ins Rennen.

    "Es war ein wirklich geiles Rennen. Ich habe mich so stark gefühlt, dass ich mich regelrecht einbremsen musste. ,Teil dir die Kräfte ein, geh es nicht so schnell an' hab ich mir immer sagen müssen", sprudelte es aus Denifl nur so heraus. Ob den Österreichern noch die Goldene zu nehmen sei, fragte einer der Journalisten. "Sagen wir so: Es sieht verdammt gut aus", sagte Denifl und erzählte gerade von dem tollen Spirit im Team, als er sich umdrehte, auf die große Video-Leinwand blickte und feststellen musste, dass Klapfer innerhalb kürzester Zeit den gesamten Vorsprung verspielt hatte und gar nur als Fünfter an Schlussläufer Mario Stecher übergab. Ob es der Einzel-Vizeweltmeister jetzt noch richten könne? "Klar, auf den Mario ist Verlass", lächelte Denifl nun schon etwas gequälter und verschwand.

    Eine Viertelstunde später stand fest, dass es der Steirer nicht mehr richten konnte. "Die sechs Sekunden Rückstand aufzuholen, hat sehr viel Kraft gekostet. Die Gruppe war läuferisch extrem stark", analysierte der Eisenerzer, während sich im Hintergrund die siegreichen Franzosen, die zweitplatzierten Norweger und die Amerikaner (3.) feiern ließen.

    Auf der Suche nach den Ursachen für den schlussendlich enttäuschenden fünften Platz kam man im Zielstadion am Namen Klapfer nicht vorbei. "So etwas soll nicht passieren, passiert aber immer wieder. Er selber hat damit ohnehin die größten Probleme. Jetzt von einem Fehler in der Aufstellung zu reden, wäre falsch", betonte Stecher. Klapfer ging aber selbst mit sich hart ins Gericht. "Ich habe mich gut gefühlt. Warum ich so eingebrochen bin, weiß ich nicht. Ich nehme die Schuld auf mich. Die Leistung war unter jeder Sau."

    Die Frage nach der Aufstellung musste sich Cheftrainer Christoph Eugen, der überraschend den im Einzelbewerb achtplatzierten Christoph Bieler aus dem Team genommen hatte, gefallen lassen. "Einmal musste Lukas ja debütieren. Natürlich war er nervös, aber es wäre mit einer anderen Aufstellung auch nicht anders gelaufen."

    ALEX TAGGER, VAL DI FIEMME

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