Gruber "kombiniert" knapp am Stockerl vorbei
Zweiter Bewerb, zweiter Sieg: Jason Lamy Chappuis, Weltcup-Spitzenreiter der Nordischen Kombinierer, hat am Sonntag in Seefeld erneut gewonnen. Bernhard Gruber fehlten nur 0,1 Sekunden aufs Podest.

Foto © GEPABernhard Gruber
Weltcup-Spitzenreiter Jason Lamy Chappuis hat am Sonntag auch den zweiten Bewerb der Nordischen Kombinierer in Seefeld gewonnen. Diesmal setzte sich der Franzose 3,9 Sekunden vor dem Italiener Alessandro Pittin durch. Der Salzburger Bernhard Gruber wurde erneut Vierter, schrammte diesmal nur 0,1 Sekunden am dritten Platz, den sich der Norweger Jörgen Graabak (7,1) sicherte, vorbei.
Nach dem Springen führte der Tiroler Willi Denifl mit einer Weite von 105,5 Metern vor den beiden Franzosen Maxime Laheurte (107 m) und Francois Braud (105,5). Aber bereits in der zweiten der vier Runden im Langlauf über 10 km wurde Denifl gestellt und belegte in der Endabrechnung den 13. Platz. "Es waren so viele gute Läufer direkt hinter mir. Ich muss zufrieden sein, ein Top-Ten-Platz wäre schon eine Sensation gewesen", erklärte Denifl.
Eine Woche nach zwei fünften Plätzen im Weltcup in Ramsau steigerte sich Gruber in Seefeld um je einen Rang und wurde zweimal Vierter. "Ein Stockerlplatz wollte einfach nicht sein. Trotzdem war es für mich ein perfektes Wochenende. Die Laufform passt, auch im Springen bin ich dabei", betonte der Salzburger, der als Sechster nach dem Springen auf die 10-Kilometer-Loipe gegangen war.
Im Zielsprint in Seefeld matchte sich der Salzburger lange Zeit mit dem Japaner Akito Watabe, der letztlich eine Sekunde hinter Gruber Fünfter wurde. "Mit Graabak habe ich aber nicht gerechnet. Der hat mich wirklich überrascht und auf den letzten zwei Metern noch mit einem Ausfallschritt den dritten Platz genommen", schilderte Gruber die knappe Entscheidung um den Podestplatz.
Nach Rang fünf im Springen landete Christoph Bieler als drittbester Österreicher auf dem 14. Platz, und Mario Stecher wurde mit einem Rückstand von 23,5 Sekunden noch 16. Mit nur 94 Metern im Springen und einem Rückstand von 1:52 Minuten musste Stecher als 34. in die Loipe und schaffte dann mit 26:13,7 Minuten die schnellste Laufzeit.










