Gottwald als "Spitzensport-Pensionist" ohne Leerläufe
Felix Gottwald hat seinen "Absprung" keine Sekunde bereut. Bei Österreichs erfolgreichstem Olympioniken gibt es auch nach dem Ende seiner Spitzensport-Karriere keine Leerläufe.

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"Ich habe eine sinnvolle Aufgabe gefunden und fühle mich in meiner Haut sehr wohl", erklärte Gottwald während des Besuchs seiner früheren Kollegen beim Weltcup der Nordischen Kombination in seiner Wahlheimat Ramsau.
Gottwald, der seine Karriere nach zwei Team-WM-Titeln in Oslo im März beendet hat, lässt bei seinen "Impulstagen" in der Therme Loipersdorf (Thema Loslassen, Erleben, Stärken) Interessierte von seinen Erfahrungen profitieren. Heuer waren alle 20 Tage ausgebucht, künftig sollen diese Veranstaltungen auf drei Tage ausgebaut werden. "Da in gebe ich viel weiter, lerne aber auch selbst", erklärte der 35-Jährige.
Sport bleibt nicht auf der Strecke
Auf den Sport verzichtet er freilich nicht. "Ich freue mich schon aufs Langlaufen, da kommen viele gute Ideen, und auf Schitouren", sagte Gottwald, für den "zwei Säulen" im Tagesablauf unverzichtbar sind. "Das ist eine Stunde Stille in der Früh zum Meditieren und einmal Bewegung."
Natürlich verfolgt der früher beste Läufer des Weltcups weiterhin die Ergebnisse der Kombination und vor allem das Abschneiden der Österreicher. "Man muss Geduld haben, dann kommen auch die Spitzenplätze", sagte der Gewinner von 23 Weltcup-Bewerben nach dem dritten Platz von Mario Stecher am Sonntag.










