Im Jänner beginnt der Poker um die teueren TV-Rechte
2011 läuft der Vertrag zwischen dem ÖSV und der Eurovision aus, 2012 jener mit dem ORF für die nationalen Rechte. Interessenten bereiten sich schon vor.

Foto © GEPAGut im Bilde: Wer überträgt - und wann?
Im Hintergrund laufen schon die ersten Gespräche, TV-Stationen schauen schon in die Kriegskasse, der ÖSV kann sich schon die Hände reiben. Denn 2011 läuft der Vertrag für die internationalen TV-Rechte zwischen der Eurovision und dem ÖSV aus, 2012 jener für die nationalen Rechte mit dem ORF. "Wir beginnen im Jänner mit der Ausarbeitung der Ausschreibung für die TV-Rechte aller Wintersportarten außer Biathlon", verriet ÖSV-Generalsekretär Klaus Leistner, "theoretisch könnten wir alle Sparten einzeln verkaufen, was wir nicht tun werden. Es sind Pakete in Vorbereitung, die allen etwas bringen werden."
Über Summen wollte niemand reden. Hinter vorgehaltener Hand geht es aber um einen zweistelligen Millionenbetrag für einen Drei- bis Fünfjahres-Kontrakt. Am spannendsten dürfte der Poker um die nationalen Rechte werden. Da könnten, neben dem ORF, Servus TV, ATV und auch Sky Austria in den Ring steigen. "Ausschlaggebend für alle Deals ist die Garantie der Abdeckung des österreichischen Marktes und eine hohe Qualität", sagte Eurovisions-TV-Manager Andreas Eichwalder, "grundsätzlich kann aber jede Privatperson mitbieten und dann alles, was für eine TV-Übertragung nötig ist, anmieten."
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Kein Thema sind die TV-Zeiten für die Übertragungen. Die stehen spätestens Mitte Mai für den nächsten Winter fest.
Da treffen sich die TV-Stationen zu einem mehrtägigen Meeting und bestimmen alles.








