Neue Holmenkollen-Schanze als Wahrzeichen Oslos
Die neue Holmenkollenschanze, entworfen vom dänischen Architekten Julien de Smedt, ist gleich zu einem Wahrzeichen von Oslo geworden.

Foto © GEPAWeltcup-Finale als Generalprobe für WM 2011
An diesem Wochenende bildet der völlig neu gebaute Bakken, von dem sich ein toller Blick über den Oslo-Fjord und die Hauptstadt bietet, die Bühne für die Weltcup-Finali im Skispringen und der Nordischen Kombination - diese Veranstaltungen sind die Generalprobe für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften vom 24. Februar bis 6. März 2011.
Nicht weniger als sieben Bewerbe rollen am Wochenende am Holmenkollen ab, der als Wiege des Nordischen Skisports gilt. Neben den Schanzen wurden auch die Langlauf-Strecken und das Ski-Stadion neu angelegt - die Zuschauer (die Tribünen rund um die Großschanze bieten 30.000 Personen Platz) bekamen an zwei Tagen eine "Mini-WM" mit Topathleten im Springen, der Kombination und dem Langlauf serviert. Eine Woche später ist der Biathlon-Weltcup zu Gast, die Schießanlage ist ebenfalls ins Stadion integriert.
Die traditionsreiche Schanze, die für die Olympischen Spiele 1952 erreichtet worden war, aber nicht mehr dem modernen Standard entsprach, war 2008 abgerissen worden. Die Zuerkennung einer vierten WM an Oslo (nach 1952, 1966 und 1982) bildete den willkommenen Anlass zum Neubau. Rekordverdächtig waren allerdings auch die Baukosten. Ursprünglich waren für die zwei Schanzen, das Skistadion, Biathlon- und Langlauf-Anlagen umgerechnet 110 Millionen Euro budgetiert, ausgegeben wurde rund das Doppelte.
Das WM-Programm 2011 wird erstmals seit 2005 wieder vier Entscheidungen im Herren-Skispringen umfassen. So wie bisher nur in Lahti 2001 und Oberstdorf werden zwei Teambewerbe - von der Normal- und der Großschenze - ausgetragen. Die Damen springen von der Normalschanze, einen Teambewerb gibt es für sie nicht.










