ÖSV-Team für Heimweltcup in Seefeld gerüstet
Österreichs Nordische Kombinierer gehen zuversichtlich in den Heimweltcup am Wochenende in Seefeld. Und dies hat zwei Gründe.

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Zum einen haben dort Christoph Bieler (2008) und Mario Stecher (2009) jeweils einen Sieg gefeiert, zum anderen sei die Vorbereitung in den vergangenen zwei Wochen hervorragend gewesen. Ein Gros der fünf österreichischen Olympia-Teilnehmer hatte zuletzt auf den Weltcup in Schonach verzichtet. "Jetzt geht es darum, die Bestätigung für unser gutes Training zu holen", forderte Toni Innauer, Nordischer Direktor im ÖSV, im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Seefeld. Im Training sei die Gewichtung auf dem Laufen gelegen, im Springen sollte das ÖSV-Team auf der schwierigen Seefelder Schanze ihre Stärke ausspielen. "Ich hoffe, wir holen gute Ergebnisse, aber nicht ganz gute, damit wir vor den Spielen nicht übermütig werden", sagte Innauer.
Heimweltcup
Auch Baard Jörgen Elden, der norwegische Trainer des ÖSV-Teams, ist mit der bisherigen Saisonbilanz zufrieden. "Wir sind auf dem richtigen Weg zu den Olympischen Spielen", sagte Elden. Zuletzt hat die Mannschaft in Seefeld und Oberstdorf trainiert, da habe sich das Team von Tag zu Tag verbessert. Mario Stecher, der im Vorjahr beim Heimweltcup einen Sieg und einen zweiten Platz geholt hatte, berichtete, dass er sich in den vergangenen drei Wochen im Training gesteigert habe. "Auch auf der Schanze geht es viel besser. Ich freue mich auf Seefeld, denn die vielen Zuschauer und ein Heimweltcup, das ist jährlich etwas Besonderes", sagte der Wahltiroler.
Ähnlich sieht es auch Christoph Bieler, der seinen Sieg vor zwei Jahren als den emotionellsten seiner ganzen Karriere bezeichnet. "Aber das ist Vergangenheit, davon kann man sich nichts kaufen", sagte "Bieles", dem es in der bisherigen Saison noch nicht nach Wunsch lief. Eine Kopfoperation zu Saisonbeginn hatte den Tiroler zurückgeworfen. "Dann habe ich zu viel trainiert. Das war eine Spirale, aus der ich nicht gefunden habe", erzählte Bieler, der sich bei den Trainern für die Olympianominierung bedankte. "Sie haben Vertrauen in mich gesteckt. Sie wissen was ich leisten kann."
Felix Gottwald, der in seiner Comeback-Saison schon einen Sieg feiern konnte, fehlte am Donnerstagmittag bei der Präsentation in Seefeld. Den Salzburger plagt eine Magen-Darm-Infektion, er reiste erst am Nachmittag an. Für Gottwald ist Seefeld nicht nur in Sachen Vorbereitung auf die Bewerbe im Whistler Olympic Park wichtig.










