Smutna in Sprint-Quali weiter, ÖSV-Herren out
Die Österreicherin Katerina Smutna hat am Freitag im Schilanglauf-Weltcup in Kuusamo den Aufstieg ins Sprint-Viertelfinale geschafft.

Foto © APAKaterina Smutna
Marit Björgen und John Kristian Dahl sind am Freitag als Sprint-Sieger in das "Ruka-Triple" des Skilanglauf-Weltcups gestartet. Björgen gilt nach ihrem zweiten souveränen Sieg im zweiten Saisonrennen auch als Favoritin in der Dreier-Rennserie in Kuusamo, ihr norwegischer Landsmann wird als Sprint-Spezialist die Distanzläufer über 10 km (Samstag) und 15 km (Sonntag) wohl kaum halten können. Katerina Smutna holte als 16. in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Sprint in der klassischen Technik, die einzigen Punkte für den ÖSV.
Björgen präsentierte sich neuerlich sehr stark. Im Finale kam sie 1,2 Sekunden vor der Slowenin Petra Majdic zu ihrem 39. Weltcupsieg. Dahl gewann vor dem Russen Alexej Poltaranin. Smuta war als 12. der Qualifikation auf gutem Weg, schied aber als Vierte ihres Viertelfinales klar aus. "Ich habe mich sehr gut gefühlt, leider war der Ski etwas zu langsam", sagte die 27-jährige Olympia-Elfte, die als Gesamt-15. der Tour 53,5 Sekunden hinter Björgen liegt. Über 5 km klassisch am Samstag hofft Smutna auf ein ähnlich gutes Resultat.
Herren ohne Chance
Für die ÖSV-Herren waren Punkte in dem großen Feld von mehr als 120 Läufern außer Reichweite. Thomas Ebner (69./+10,40), Manuel Hirner (73./+11,11) und Markus Bader (83./+12,27) schieden jeweils in der Qualifikation aus, das Viertelfinale der besten 30 verpassten sie um 5,4 Sekunden und mehr. Das Trio befand sich in guter Gesellschaft, denn auch Saisonauftaktsieger Marcus Hellner (SWE) und andere starke Distanzläufer blieben außerhalb der Punkteränge.
Ebner und Bader absolvierten ihr Saisondebüt und ÖSV-Trainer Bernd Raupach war auch angesichts ihrer geringen Weltcup-Erfahrung (weniger als ein halbes Dutzend Einsätze) nicht enttäuscht. "Rückstände von zehn bis zwölf Sekunden sind noch akzeptabel", sagte der Bayer. Ebner meinte, vorerst sei es wichtig, einen Rennrhythmus zu finden, die Skandinavier seien mit einigen Bewerben in den Beinen schon viel weiter.










