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    Zuletzt aktualisiert: 01.03.2012 um 12:07 UhrKommentare

    Ohne Euphorie zur WM

    Ex-Weltmeister Dominik Landertinger geht nach einer bisher deutlich hinter seinen Ansprüchen gebliebenen Saison mit gedämpften Erwartungen in die Biathlon-WM. Die Hoffnung auf eine Medaille lebt aber.

    Dominik Landertinger

    Foto © GEPADominik Landertinger

    "Dass ich einer der Favoriten für eine Medaille bin, das kann man nach so einer Saison nicht sagen, und das will ich auch gar nicht", betonte Tiroler vor den Titelkämpfen in Ruhpolding. Aufgrund seiner läuferischen Fähigkeiten und ansteigender Form sei die Rückkehr auf das Siegerpodest aber trotzdem möglich, sagte Landertinger.

    "Es ist gut zu wissen, dass die Chance auf eine Medaille lebt, wenn alles zusammenpasst. Blöder wäre es, wenn man null schießt und weiß, dass man maximal Zehnter werden kann", sagte der Hochfilzener.

    Der aus den Jahren 2008 bis 2010 erfolgsverwöhnte Skijäger war in der Vorsaison krankheitsbedingt nur selten auf Hochtouren bekommen und bei der WM leer ausgegangen. Auch im diesem Winter lief es nach einem vierten Platz im ersten Saisonrennen überhaupt nicht mehr nach Wunsch. Die Gründe dafür hat Landertinger noch nicht wirklich gefunden. "Die Saison war bis jetzt nichts, das muss man ehrlich sagen. Warum, wissen wir selber nicht genau. Aber das Gescheiteste ist sowieso, nicht darüber nachzudenken und den Fokus auf die WM zu richten."

    Sollten die Titelkämpfe nicht nach Wunsch verlaufen, werde für ihn keine Welt zusammenbrechen, bekräftigte der 23-Jährige. "Wenn man so ein Tief hat, darf man sich nicht verrückt machen lassen. Das erleben die besten Sportler der Welt. Ich lasse mich sicher nicht unterkriegen. Nach der Saison werden wir einen Schlussstrich ziehen und weiterarbeiten."

    Fehlendes Glück und schwankende Leistungen

    Fehler im Trainingsaufbau kann er keine ausmachen, vielmehr seien fehlendes Glück und schwankende Leistungen am Schießstand für das schwache Abschneiden verantwortlich. "Die Trainingssteuerung war so gut wie noch nie. Ich habe immer durchtrainieren können und habe mich gut gefühlt. Die Saison ist einfach deppert gelaufen", merkte der Pillerseetaler an.

    Seine läuferische Leistungsfähigkeit schätzt er nämlich höher ein als bei seinem WM-Triumph vor drei Jahren. Allerdings habe die Konkurrenz in allen Belangen nachgebessert. "Vom läuferischen Potenzial bin ich im Vergleich zu damals sicher besser. Das Problem ist aber, dass die ganze Weltspitze stärker geworden ist." Seit seinem vierten Rang Anfang Dezember habe er gutes Laufen und Schießen nicht mehr kombinieren können. "Beide Faktoren haben nie mehr zusammengepasst", erläuterte der ÖSV-Athlet.

    Trotzdem ist er zuversichtlich, in Ruhpolding ganz weit vorne landen zu können. "Zuletzt hat es läuferisch wieder super gepasst und auch im Training ist es sehr gut gegangen. Ich hoffe, dass ich die Form konservieren kann". Als letzten Test hat er am Wochenende einen Volkslanglauf am Achensee absolviert und auch überlegen gewonnen. Sein erstes WM-Rennen ist der Sprint am Samstag.

    Eine Medaille sei zwar schwer zu erreichen, Landertingers Vorfreude auf die Titelkämpfe in Bayern mit über 200.000 Zuschauern ist aber ungebrochen. Die Stimmung und die Größe der WM nur 60 km von seiner Heimat entfernt sei kein Vergleich zum Vorjahr in Sibirien oder 2009 in Südkorea. "Ruhpolding wird ein Mega-Spektakel. Aber der Titel in Pyeongchang vor 200 Zuschauern war trotzdem das geilste Rennen für mich. Aber es ist sicher noch schöner, in Heimatnähe Weltmeister zu werden."


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