Svendsen gewann in Oslo - Mesotitsch abgeschlagen
Der Weltcup-Gesamtführende Emil Hegle Svendsen hat am Holmenkollen die norwegischen Biathlon-Fans zum Jubeln gebracht. Der Norweger feierte am Sonntag im abschließenden 15-km-Massenstart einen Heimsieg.

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Svendsen gewann seinen 27. Weltcup-Bewerb 6,3 Sekunden vor dem Deutschen Andreas Birnbacher, Dritter wurde mit Respektabstand Jewgeni Garanitschew aus Russland.
Aus österreichischer Sicht gab es in Oslo weiter keinen Grund zum Jubeln. Der aufgrund des Ausfalls von Simon Eder als einziger ÖSV-Vertreter ins Rennen gegangene Daniel Mesotitsch fuhr auch am Sonntag hinterher. Nach fünf Schießfehlern reihte sich der Kärntner am Ende des Feldes mit fast fünf Minuten Verspätung auf dem 29. Platz ein. In dreieinhalb Wochen steht bereits die WM in Ruhpolding auf dem Programm.
Svendsen siegte trotz zweier Strafrunden vor dem fehlerlosen Birnbacher. Die entscheidende Attacke setzte der Norweger, der wie Garanitschew in Oslo in allen drei Bewerben auf dem Podest landete, kurz vor der Zielgeraden. Der erkrankte Vortagessieger Arnd Peiffer (GER) hatte zuvor auf ein Antreten verzichtet.
Bei den Damen musste Serien-Siegerin Magdalena Neuner ebenfalls vor dem Start aufgrund einer Erkältung passen. Trotzdem ging der Tagessieg an die deutschen Frauen: Andrea Henkel überraschte sich selbst und feierte ihren ersten Saison-Erfolg. Die zweifache Olympiasiegerin verwies nach 12,5 Kilometern mit einem Vorsprung von 26,6 Sekunden die mit vier Strafrunden belastete Weißrussin Darja Domratschewa auf Rang zwei. Dritte wurde Teja Gregorin aus Slowenien (+27,2 Sekunden).
Neuner hatte kurz vor dem Start auf ihr letztes Rennen am Holmenkollen verzichtet. Bereits bei ihren Siegen im Sprint und am Samstag in der Verfolgung war sie gesundheitlich nicht fit. Ob die 24-Jährige am nächsten Weltcup in Kontiolathi teilnimmt, ist noch offen.















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