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    Zuletzt aktualisiert: 10.12.2010 um 10:05 UhrKommentare

    Superstar Björndalen hat bis 2014 noch viel vor

    Mit 92 Weltcupsiegen, 22 WM- und 8 Olympiamedaillen führt Ole Einar Björndalen sämtliche Biathlon-Rekordlisten überlegen an. Damit soll aber noch lange nicht Schluss sein.

    Ole Einar Björndalen

    Foto © ReutersOle Einar Björndalen

    Der 36-jährige Norweger wird bis zu den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi weitermachen und dabei die Rekordbücher zweifellos weiterfüllen. Ein Sieg und zwei zweite Plätze beim Saisonauftakt in Östersund vor einer Woche lassen auch in Hochfilzen, wo er bereits 13 Einzelsiege gefeiert hat, neuerliche Glanztaten erwarten. "Ich habe noch sehr viel Spaß. Ich bin zwar ziemlich alt geworden, aber ich fühle mich noch sehr jung. Ich will mich noch verbessern, ich weiß, ich kann noch schneller laufen und besser schießen. Wenn ich auf meinem Niveau bleibe, dann habe ich keine Chance", betonte der Biathlon-Superstar vor Pressevertretern.

    Schwierige Verhältnisse

    Im Vorjahr gewann Björndalen in Hochfilzen den Sprint, in der Verfolgung wurde er Dritter, die Staffel ließ er aus. Das erwartete Wochenendwetter mit Schneefall und Wind bezeichnete das Leichtgewicht als einen der Gründe für seine bisher 19 Podestplätze in Tirol. "Es gefällt mir einfach, wenn es viel Schnee und Scheiß-Verhältnisse gibt. Es gab hier zwar auch schon schönes Wetter, aber Rennen bei schwierigen Verhältnissen gefallen mir einfach", sagte der sechsfache Einzel-Olympiasieger, der glaubt, dass die internationale Konkurrenz in Hochfilzen bereits auf Augenhöhe mit den zuletzt dominanten Norwegern sein wird. Ob die drei Bewerbe im Pillerseetal ein weiteres Mal Björndalen-Festspiele werden, hängt aber wohl vor allem von seinem Landsmann Emil Hegle Svendsen ab. In Östersund ging der Schlagabtausch zwischen den beiden mit 2:1 an Svendsen. Im Einzel und nach einem Sturz im Sprint war Björndalen jeweils Zweiter geworden, die Verfolgung gewann dann der Altmeister.

    Danach gab es wegen ungleicher "Arbeitsteilung" bei der Führungsarbeit in der Loipe unübersehbare Spannungen zwischen den beiden. Das Verhältnis zu Svendsen sei abseits der Rennstrecke entspannt, betonte Björndalen. Im Wettkampf werde er hingegen auch in Zukunft keinen Zentimeter nachgeben. "Wir sind harte Konkurrenten auf der Strecke. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir Kämpfe und kleine Streitereien haben werden. Aber das muss sein, sonst entwickeln wir uns nicht weiter", bekräftigte der Skandinavier. Auf das norwegischen Team angesprochen, prophezeite er dem 22-jährigen Tarjei Bö eine große Zukunft. "Er hat ein Potenzial, das der norwegische Biathlon noch nie gehabt hat. Sein Talent ist unglaublich, vielleicht noch größer als das von Emil", richtete Björndalen wohl auch Richtung Svendsen aus. In der Vorsaison hatte sich "König Ole" bei Olympia und auch im Weltcup hinter dem um elf Jahre jüngeren Svendsen einreihen müssen ("Das war nicht ganz nach meinem Geschmack").

    Nun will er den Spieß wieder umdrehen und zum siebenten Mal die Gesamtwertung gewinnen. "Dieses Jahr sind meine Hauptziele der Gesamtweltcup und die WM in Chanty-Mansijsk, aber der Weltcup ist wichtiger", betonte Björndalen. Dazu wird er durch den Wegfall der Streichresultate wohl alle Bewerbe bestreiten müssen, auch die sechs Überseerennen im Februar vor der WM in Russland will er deshalb nicht auslassen. Außerdem überlegt der Dauerbrenner das Antreten im Langlauf bei der Nordischen WM in Oslo. Die Titelkämpfe am Holmenkollen überschneiden sich allerdings mit jenen der Biathleten in Russland, zudem sei die Qualifikation bei den Langläufern "sehr schwierig". Der einmalige Sieger eines Langlaufweltcuprennens (2006) will nach Weihnachten über den möglichen "Doppelstart" entscheiden.


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