Zu Olympia als Profi
Der Langläufer bzw. Biathlet Michael Kurz reist mit berechtigten Medaillenchancen nach Vancouver. Für den Sport gab er den Lehrberuf vorerst auf.

Foto © Reuters/Sujet
Nicht nur im Alpinen Bereich stellt Kärnten bei den Paralympics in Vancouver Athleten, auch im Nordischen Bereich ist unser Bundesland im März in Kanada vertreten. Dabei handelt es sich um Michael Kurz. Der 36-Jährige wird in Vancouver im Langlauf als auch im Biathlon an den Start gehen.
Kurz, der sich bei einem Schitour-Unfall in Frankreich schwer verletzte, seither an einer Querschnitt-Lähmung (Tetraparese) leidet, hat in beiden Disziplinen Medaillenchancen. "Mein Hauptaugenmerk liegt auf der 20 Kilometer Skating-Strecke, da rechne ich auf alle Fälle mit einem Spitzenplatz", erklärt der dreifach Familienvater. Aber auch im Biathlon ist für Kurz einiges möglich, wie zuletzt Rang drei beim Weltcup in Frankreich in der Langdistanz zeigte.
Die Konkurrenz bei den Paralympics wird immer größer, daher hat sich Kurz entschlossen, sich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren. "Meinen Lehrerberuf habe ich zurzeit an den Nagel gehängt." Seine Trainingszeit verbringt Kurz, der aus St. Lorenzen im Lesachtal stammt, hauptsächlich im Trainingszentrum in Obertilliach in Osttirol, daher startet er auch für den Schiklub Lienz.










