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Zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 um 16:09 UhrKommentare

"Meso" beendet Durststrecke - Zweiter in Antholz

Daniel Mesotitsch musste sich im Einzelrennen über 20 km, an dem allerdings ein Gutteil der Weltbesten nicht teilnahm, nur Sednew geschlagen geben. Dritter wurde der Franzose Alexis Boeuf.

Daniel Mesotitsch

Foto © GEPADaniel Mesotitsch

Acht Jahre nach seinen ersten Weltcup-Podestplätzen hat es der Kärntner Biathlet Daniel Mesotisch ausgerechnet in Antholz als Zweiter wieder auf das Stockerl geschafft. Der 33-Jährige verpasste am Donnerstag am Ort seines einzigen Weltcup-Erfolges den Sieg im Einzelrennen über 20 km um 44,9 Sekunden, die ihm wegen zwei Strafminuten auf den fehlerfreien Ukrainer Sergej Sednew fehlten. Das Gros der Allerbesten war wegen Schonung für Olympia beim Auftakt der Herren-Bewerbe in Südtirol allerdings nicht am Start.

"Super Tag für mich"

Simon Eder als Zwölfter und dahinter Einzel-Weltcupleader Christoph Sumann vergaben bessere Platzierungen mit zu vielen Fehlern am Schießstand. Antholz-Spezialist Mesotitsch durfte hingegen nach der drittbesten Laufzeit über den zehnten Podestplatz der ÖSV-Athleten in der Olympiasaison und seinen dritten nach Platz eins im Einzel und Platz drei in der Verfolgung in der Saison 2001/02 jubeln.

"Das ist natürlich ein super Tag für mich. Mir liegt dieses Streckenprofil mit seinen nicht so steilen Anstiegen. Da muss man durchgehend arbeiten, das gefällt mir", sagte Mesotitsch, der sich auch für die Winterspiele Selbstvertrauen holte. "Dieser zweite Platz ist natürlich sehr wichtig für mich und ein Podestplatz ist im Hinblick auf die Olympia-Aufstellung ein gutes Argument."

Nicht weniger als 13 der besten 20 im Gesamtweltcup hatten auf einen Start verzichtet. So war mit Alexis Boeuf ein absoluter Überraschungsgast auf dem Stockerl zu finden. Aus österreichischer Sicht hatte Massenstart-Weltmeister Dominik Landertinger auf den kräfteraubenden 20er verzichtet. Der Oberösterreicher wird jedoch ebenso wie einige andere Anwärter auf Spitzenplätze am Samstag im Sprint und tags darauf in der Verfolgung wieder ins Geschehen eingreifen.


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