Mit Volldampf Richtung Olympia
Für die Biathleten stehen noch vor den Winterspielen drei Weltcup-Bewerbe auf dem Programm - und ein Intensivkurs. Beim Snowboard-Weltcup auf dem Kreischberg kämpft am Mittwoch Ina Meschik als einzige Kärntnerin um ein Olympia-Ticket.

Foto © GEPAIna Meschik
Fast jeder Weltcup-Ort ist für die ÖSV-Biathleten schon ein guter Boden. So haben Sumann & Co auch in Oberhof ab Donnerstag einen Sieg in der Staffel und im Massenstart-Bewerb zu verteidigen. Vor den Winterspielen soll aber jeder einmal den einen oder anderen Bewerb auslassen. Und so kommt am Donnerstag in der Staffel Fritz Pinter statt Daniel Mesotitsch zum Einsatz. "Es ist gut, dass ich einmal in der Staffel starten kann, nach der Wettkampfpause ist das eine gute Standortbestimmung", so Pinter. Nach Oberhof stehen noch Ruhpolding und Antholz auf dem Programm. "Und vor Vancouver wird es für uns noch einen Sonder-Trainingseinheit geben. Der Ort dafür ist aber noch offen", so Pinter.
Qualifikationsstress
Die Snowboarder kämpfen am Mittwoch und Donnerstag auf dem Kreischberg um Weltcup-Punkte und die Olympia-Quali. Während Sigi Grabner noch an einer Sprunggelenksverletzung laboriert und passen muss, steht Ina Meschik als einzige Kärntnerin beim Heimweltcup am Start. "Der Einzug ins Finale ist wie immer auch mein Ziel", so die 20-jährige Villacherin, die sich im Kampf um ein Ticket für Vancouver überraschen lässt. "Wir sind sechs starke Mädels, vier Startplätze gibt es." Und das wird, vom nervlichen Druck abgesehen, auch körperlich eine Belastungsprobe. Vom Kreischberg geht es nämlich ab in die Schweiz, dann nach Kanada, zurück Deutschland - und wieder nach Kanada . . .










