Biathlon: Zweiter Karriere-Podestplatz für Pinter
Der Sieg ging an Weltmeister Svendsen. Platz vier für Österreich in der Nationenwertung bringt zusätzlichen Startplatz in der Saison 2008/09.

Foto © APAFritz Pinter
Der Holmenkollen in Oslo ist auch für Österreichs
Biathleten ein guter Boden. Wenige Tage nach den Siegen von Springer
Gregor Schlierenzauer und Kombinierer Bernhard Gruber sowie Rang zwei
von Christoph Bieler und Mario Stecher stand am Donnerstag Fritz
Pinter als Dritter des Sprints auf dem Podest. Der Kärntner hatte
nach zehn Kilometern 31,1 Sekunden Rückstand auf den norwegischen
Doppel-Weltmeister Emil Hegle Svendsen und 6,6 Sekunden auf den
Deutschen Michael Rösch und stellte sein bestes Karriere-Ergebnis
ein.
Starke
Laufleistung. So wie Ende Februar in Pyeongchang lieferte Pinter mit starker
Laufleistung dem Norweger Svendsen ein großes Duell, erst ein Fehler
des ÖSV-Athleten beim vorletzten der zehn Schüsse machte für den
perfekt schießenden Favoriten alles klar. "Es war ein knapper
Fehlschuss, läuferisch war es sein stärkstes Rennen", sagte
Cheftrainer Alfred Eder zur Leistung des 30-Jährigen.
Bestens gefühlt. Pinter hatte sich von Beginn an bestens gefühlt. "In der zweiten
Runde habe ich fast 'überpaced'. Beim Stehend-Schießen hatte ich dann
leider einen kleinen Zitterer", sagte der Wahl-Tiroler. "In der
letzten Runde habe ich immer darauf gewartet, dass mich Svendsen
überholt, aber er kam nicht. Da weiß man dann, dass man läuferisch
gut drauf ist. Jetzt hoffe ich, dass ich diese Leistung in der
Verfolgung am Samstag wiederholen kann", meinte Pinter.
Österreich Vierter. Obwohl Pinters Kollegen nicht an dessen Leistung herankamen -
Simon Eder belegte nach einer Erkrankung ohne schnelles Training Rang
25 - stand schon am Donnerstag der vierte Rang Österreichs in der
Nationenwertung fest. Damit darf Österreich in der kommenden Saison
im Weltcup sieben Teilnehmer - einen mehr als bisher - stellen.















