ÖSV-Langläufer mit Saison "zufrieden"
Das Weltcup-Finale in Santa Caterina geht mit dem ÖSV-Quartett Hoffmann, Smutna, Stockinger und Hirner über die Bühne.

Foto © GEPAChristian Hoffmann "hat seine Ergebnisse gebracht"
Wie die Schispringer, Schifahrer und Snowboarder beenden auch die Langläufer am Wochenende ihre Weltcup-Saison. Von Freitag bis Sonntag gehen in Santa Caterina bei Damen und Herren die letzten Bewerbe in Szene. Christian Hoffmann rangiert vor dem Weltcup-Finale als bester ÖSV-Athlet auf dem 33. Zwischenrang. Der Tscheche Lukas Bauer hatte sich bereits Anfang März mit einem Sieg in Lahti den Gewinn der großen Kristallkugel gesichert.
Zufrieden. "Die Saison war geprägt von vielen Wettkämpfen mit schlechten Schneebedingungen", resümierte ÖSV-Cheftrainer Bernd Raupach vor dem Finale, zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge aber zufrieden. Hoffmann etwa hatte sein Hauptaugenmerk auf die "Tour de Ski" gelegt. Mit einem 17. Platz in der Tour-Gesamtwertung stellte der Olympiasieger von Salt Lake City "Allrounder-Qualitäten" unter Beweis.
Alte Stärken. "Christian hat in der klassischen Technik den Anschluss gefunden und alte Stärken wiederaufleben lassen", erntete der 33-jährige Oberösterreicher Raupachs Lob. Zum Abschluss der Tour hatte Hoffmann mit seiner besten Saisonleistung Platz zwei über 10 km Freistil geholt. Zweiter Saisonhöhepunkt war ein trotz widrigster Bedingungen erlaufener dritter Platz bei der Vor-WM in Liberec. Mit seinem 33. Zwischenrang in der Weltcup-Gesamtwertung liegt Hoffmann derzeit einen Rang vor seiner Platzierung im End-Klassement der vergangenen Saison. "Der Christian hat seine Ergebnisse gebracht", zog Raupach ein trockenes Fazit.
Damen. Österreichs einziger Beitrag bei den Frauen, Katerina Smutna, feierte ihren bisher größten Saisonerfolg in Stockholm, wo sie im Sprint über 1 km durch einen Sieg im B-Finale Platz sieben belegte.
Quartett. In Santa Caterina stehen mit dem Sprint (Herren: 3,3 km/Damen: 2,5 km), dem Massenstart im klassischen Stil (20 km/10 km) und Verfolgung Skating (15/10) jeweils drei Bewerbe auf dem Programm. Mit Smutna, Hoffmann, Martin Stockinger und Manuel Hirner, der bei der Junioren-WM in Cogne (Italien) mit einem 14. und 15. Platz die Aufmerksamkeit von Raupach auf sich zog, kämpft ein ÖSV-Quartett um Platzierungen im Spitzenfeld.
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Erschwerte Bedingungen
Die Langläufer hatten in dieser Saison schwierige Hürden zu überwinden: Vom ÖSV an den IOC bezahltes Strafgeld im Zusammenhang mit den Dopingvorfällen wurde nach dem Verursacherprinzip aus den Langlauf-Budgets der nächsten drei Jahre gekürzt. In Summe fehlen 700.000 Euro, daher mussten auch Auslandstrainingslager gestrichen werden.















