Streif-Opfer Macartney: "Fühle mich besser und besser"
Der US-Amerikaner kann sich an den Lauf, aber nicht an den Unfall erinnern.

Foto © APAMacartney verlor bei seinem Sturz seinen Helm
Der am Samstag auf der Kitzbüheler Streif schwer verunglückte US-Skifahrer Scott Macartney hat am Sonntag in einem ORF-Interview eine erste Stellungnahme abgegeben. "So wie es aussieht, muss ich noch ein paar Tage im Spital bleiben. Aber ich fühle mich besser und besser. Speziell heute früh habe ich schon Fortschritte gemacht", meinte der 30-Jährige, der beim Horrorsturz ein isoliertes Schädel-Hirn-Trauma, Prellungen und Abschürfungen erlitten hatte. Folgeschäden wurden jedoch von den Ärzten ausgeschlossen.
Kitz-Slalom
Wollte nicht gefilmt werden.
Der vom Crash schwer gezeichnete Macartney wollte bei der ersten
Stellungnahme in der Innsbrucker Uni-Klinik nicht gefilmt werden,
damit ihn Familie und Freunde nicht in diesem Zustand sehen müssen.
An den Unfall kann sich Macartney, der am Samstagabend aus dem
künstlichen Tiefschlaf geholt wurde, nicht mehr erinnern. "Ich
erinnere mich an den Lauf bis zum Sturz, dann weiß ich nichts mehr.
Kleinigkeiten fallen mir vielleicht ein, ansonsten ist der gestrige
Tag komplett weg", so Macartney.
Zustand positiv.
Prof. Erich Schmutzhard ist angesichts des Zustands des Patienten
den Umständen entsprechend positiv gestimmt: "Es schaut sehr günstig
aus. Wir können mit ihm zwar auf Grund der Gedächtnislücke nicht den
Unfallvorhergang rekonstruieren, aber er ist heute ansprechbar und
orientiert." Am Montag folgen laut Schmutzhard spezielle Tests. In
den kommenden Tagen wird sich dann entscheiden, ob Macartney
vielleicht schon Mitte der Woche das Spital verlassen kann.
Hautabschürfungen.
Dabei haben allerdings auch die Hautärzte und plastischen
Chirurgen ein gewichtiges Wort mitzureden. "Denn der Patient hat doch
erhebliche Hautabschürfungen erlitten", meinte Schmutzhard.















