Jetzt hat Hannes Reichelt den Super-G in Kitz im Visier
Nach Rang 3 im Adelboden-RTL will der Salzburger nun in "Hermann Maiers Wohnzimmer" gewinnen.

Foto © ReutersHannes Reichelt
Österreichs Ski-Herren haben im Riesentorlauf
nicht nur Benjamin Raich. Für diese Erkenntnis sorgte am Samstag in
Adelboden vor allem Hannes Reichelt, der es als Dritter erstmals in
seiner Karriere aufs Riesentorlauf-Podest schaffte. Der Salzburger
will sich nun auch in dieser Disziplin in der absoluten Weltspitze
etablieren, das nächste große Ziel Reichelts ist aber der Super-G in
Kitzbühel am 18. Jänner. Für diesen Tag hat sich der 27-Jährige in
seiner Paradedisziplin schon jetzt sehr viel vorgenommen.
Grobe Schnitzer. Seit dem dritten Rang von Stephan Görgl am 7. Jänner 2006 in
Adelboden war aus ÖSV-Sicht ausschließlich Raich im RTL unter die
Top-Drei gefahren. Diese Serie hat Reichelt trotz einiger grober
Schnitzer nach fast genau zwei Jahren beendet. "Ich wollte ans Limit
gehen und sehen, was im Riesentorlauf für mich möglich ist. Ein
Trainer hat zu mir gesagt, dass er mich schon lange nicht mehr so
kämpfen gesehen hat", meinte Reichelt, der nun im RTL konstant starke
Leistung zeigen möchte. "Das wird sehr schwer, weil die Dichte in
dieser Disziplin enorm ist. Aber ich bin auf einem guten Weg."
Ein guter Platz in der RTL-Weltrangliste sei zwar punkto
Startnummer wichtig, taktieren und auf Platzierung fahren will der
Radstädter aber in Zukunft nicht mehr. "Das habe ich in Alta Badia
gemacht und prompt im zweiten Durchgang zehn Plätze verloren. Da
scheide ich lieber aus, bevor ich mich noch einmal so ärgere. Mein
Ziel ist, in jedem Riesentorlauf voll zu attackieren."

















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