Schilds Antwort auf die Krise- Slalomsieg in Spindlermühle
Nach drei Ausfällen in Serie gewann Marlies Schild am Sonntag den Slalom von Spindlermühle vor Veronika Zuzulova und Maria Riesch.

Foto © GEPAMarlies Schild in alter Manier
Im Vorjahr war Marlies Schild im Slalom das Maß aller Dinge. Nichts schien die Saalfeldnerin aus der Bahn zu werfen. In dieser Saison musste Schild aber zur Kenntnis nehmen, dass auch eine Ausnahmekönnerin vor Ausfällen nicht gefeit ist. Drei Mal in Serie stand sie zuletzt bei Torläufen neben der Piste anstatt auf dem Siegespodest. Das zehrte an der 26-Jährigen. Sosehr, dass sie nach ihrem letzten Ausfall in Lienz sogar bitterlich weinte. Und auch im tschechischen Riesengebirge schien sich das Blatt nicht zugunsten von Schild zu wenden. Der 64. und letzte Platz im Riesentorlauf von Spindlermühle am Samstag war für eine wie Schild unwürdig.
Befreiung.
Doch am Sonntag gelang ihr an gleicher Stelle in ihrer Spezialdisziplin der Befreiungsschlag. Schild siegte im Slalom, verwies die Slowakin Veronika Zuzulova und die Deutsche Maria Riesch auf die Plätze - eine "Slalomkönigin" verlernt das Siegen eben nie. Nach dem ersten Durchgang war sie noch Zweite, mit Laufbestzeit im Finale fuhr Schild aber zu ihrem 18. Weltcupsieg, dem 16. im Slalom - und war überglücklich.
Auftrieb.
"Es war sehr schön, wieder zur Siegerehrung gehen zu dürfen, in den letzten Wochen ist es ja nicht so gut gelaufen, das war echt super heute", atmete Schild durch und gestand: "Das war ein wichtiger Sieg, ich habe gesehen, dass ich es noch kann, das gibt mir Auftrieb."
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Die Deutsche Riesch konnte die Halbzeitführung nicht verteidigenFoto © AP
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Hosp ist ausgeschiedenFoto © GEPA















