Hans Grugger hat noch nicht genug vom Rennsport
Der Salzburger Speed-Spezialist wurde wieder am Knie operiert und die Saison ist für ihn zu Ende.

Foto © GEPAHans Grugger
Dass die Saison für ihn nach der
neuerlichen Knieoperation am Freitag zu Ende ist, damit hat sich Hans
Grugger abgefunden. Die Karriere will der Salzburger Speed-Spezialist
aber trotz der neuerlichen, schweren Verletzung nicht beenden, wie er
am Sonntag im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur
versicherte. Grugger darf in drei Tagen das Sanatorium in Hochrum
verlassen und in sechs Monaten wieder auf Schiern stehen.
Dritte Kreuzbandriss.
Für den 26-Jährigen aus Bad Hofgastein ist dies in seiner Karriere
der bereits dritte Kreuzbandriss, zudem hatte er sich vor zwei Jahren
bei seinem Sturz in Bormio eine Hüftluxation zugezogen. "Inzwischen
geht es mir schon sehr gut", sagte der Abfahrer Sonntagmittag, "die
Nachwirkungen der Operation sind überstanden."
Trainer zu Besuch.
Als erste TV-Sendung verfolgte der Salzburger im Krankenbett am
Samstag die Abfahrt von Bormio. "Das Ergebnis war für mich eigentlich
nicht sehr überraschend, vielleicht noch der dritte Platz von Hudec",
sagte Grugger. "Aber Buder fährt in Bormio immer gut, hat
aufsteigende Form. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er wieder
einmal aufs Stockerl fährt." Und so war es auch der
Niederösterreicher, der, zusammen mit den ÖSV-Trainern, noch am Abend
nach der Bormio-Abfahrt der erste Besucher bei Grugger war.
Grugger hatte sich bereits Anfang April beim Schitesten das
Kreuzband gerissen und war operiert worden. "Die neuerliche
Verletzung hängt mit der alten nicht zusammen", beteuert Grugger,
weil ich inzwischen schon normal Ski gefahren bin." Schuld sei eher
ein Sturz in Sölden gewesen. Und beim Training in Lake Louise habe er
plötzlich einen Stich verspürt.















