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Zuletzt aktualisiert: 16.12.2007 um 14:23 Uhr

Spätstarterin kam früher in Form als selbst erwartet

Anja Pärson gewann den Super-G in St. Moritz vor Emily Brydon. Renate Götschl Dritte.

Die Speed-Queen fuhr aufs Podest

Foto © ReutersDie Speed-Queen fuhr aufs Podest

Bei den Rennen in Übersee hatte es Anja Pärson angekündigt: "Ich bin eine Spätstarterin, meine Zeit kommt erst im Jänner." Hätte sich die Schwedin bloß daran gehalten. Doch sie tat es nicht und gewann in St. Moritz nach der Abfahrt am Samstag auch den Super-G. Pärson übernahm damit auch die Führung im Gesamt-Weltcup und sprach nach diesem Speed-Double von einem "Traum". Sie hätte nach dem Abfahrtssieg nie geglaubt, dass ihr ähnliches auch im Super-G gelingen könnte. "Weil es ein wirklich schweres Rennen war. Aber das ist eben einfach mein Hang. Hier bin ich auch trotz Fehlern immer schnell."

Glück bei Sturz. Rang zwei ging überraschend an die Kanadierin Emily Brydon, die vor allem im Schlussabschnitt "aufgedreht" hatte. Obwohl viele Gegnerinnen bei der letzten Zwischenzeit noch fast eine halbe Sekunde Vorsprung hatten, lagen sie nach dem abschließenden Gleitstück im Ziel hinter Brydon. Eine davon war Renate Götschl. Die Steirerin landete auf Rang drei, einen Platz vor Elisabeth Görgl. Das gute ÖSV-Ergebnis komplettierte Niki Hosp als Sechste. Pech hatte Andrea Fischbacher. Die 22-Jährige lag bei der letzten Zwischenzeit vor Pärson, kam aber nach einem Sprung zu Sturz. Sie kam mit leichten Blessuren im Gesicht zum Glück glimpflich davon.

Zu exakt auf der Linie. ÖSV-Damenchef Herbert Mandl war mit dem Ergebnis im Super-G deutlich zufriedener als mit der Abfahrt. "Auf diesem kalten Schnee sind wir einfach nicht dabei. Die meisten fahren auf den schnellen Gleitpassagen zu exakt auf der Linie", sagte Mandl. Er sprach auch davon, dass Pärson und Brydon einen klaren "Gewichtsvorteil hätten: "Deshalb darf ich auch nicht schimpfen."


Fotoserie

Top- Ten

1. Anja Pärson SWE
2. Emily Brydon CAN
3. Renate Götschl AUT
4. Elisabeth Görgl AUT
5. Maria Riesch GER
6. Nicole Hosp AUT
7. Nadia Styger SUI
8. Tina Maze SLO
9. Martina Schild SUI
10. Britt Janyk CAN
. Julia Mancuso USA

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Foto © GEPA

Pärson eine Klasse für sichFoto © GEPA

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