Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 17. April 2014 09:30 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Sport » Ski
    Mauro Pini nicht mehr Trainer von Tina Maze Berthold ist wieder "Deutscher" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ski Nächster Artikel Mauro Pini nicht mehr Trainer von Tina Maze Berthold ist wieder "Deutscher"
    Zuletzt aktualisiert: 09.12.2007 um 17:00 Uhr

    Erleichterung bei Raich nach erstem Saisonsieg

    Freude und Erleichterung haben sich bei Skirennläufer Benjamin Raich nach seinem ersten Saisonsieg am Sonntag im Bad-Kleinkirchheim-Slalom breitgemacht.

    Raich reflektiert die bisherige Saison

    Foto © GEPARaich reflektiert die bisherige Saison

    "Ich wusste, jetzt zählt's. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, es hat gedauert in dieser Saison. Ich habe heute alles abgerufen, was ich draufhabe. Man muss sich auch runtertrauen, und gestern habe ich das nicht so getan", sagte der hinter Hermann Maier (53 Siege) mit 30 Triumphen nun zweiterfolgreichste Skirennläufer Österreichs in der Weltcup-Geschichte.

    Kleine Schritte. Mit Statistiken beschäftigt sich der 29-Jährige nur am Rande, zum 30. Sieg meinte er. "Es zeigt, dass ich schon sehr viel erreicht habe, aber es ist nur eine Nebensache. Ich hoffe, dass die Zahl nicht so lange stehen bleiben wird." Dass er dem Sieg in dieser Saison bis zum Rennen in den Nockbergen hinterhergefahren ist, hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht: "Man muss nur geduldig und gelassen bleiben. Ich weiß, was ich will, ist nicht leicht zu erreichen." Angesprochen auf die Führung im Gesamtweltcup erinnerte er an eine Bergwanderung: "Wenn man einen großen Berg raufgeht, behält man das Ziel im Auge, aber man muss einen Schritt nach dem anderen machen."

    Ziel. Das Ziel am Sonntag war, zu gewinnen: "Zu sagen, nur der Sieg zählt, ist falsch, aber heute wollte ich es besonders. Und es war nicht zu spät", sagte Raich, der vor 9.000 Zuschauern Nervenstärke an den Tag legte - die ihm immer noch manchmal abgesprochen wird. "Nein, ich arbeite immer noch mit keinem Mentalbetreuer", sprach also Raich und fügte hinzu. "Über die Marlies wird auch immer gesagt, dass sie nicht nervenstark ist. Und sie hat auch schon 15 Slaloms gewonnen. Es ist sehr schwer, wenn man so schwach ist, dass man gewinnt", meinte er ironisch. Seine Freundin Marlies Schild hatte ihren Slalom am Sonntag in Aspen noch vor sich.

    Druck. Zum plakativen Beinamen "Retter der Nation" fällt dem stets bescheiden gebliebenen Skisportler nicht wirklich etwas ein, und mit großem Druck kann er ohnehin umgehen. "Vielleicht bin ich zu dumm, dass ich den Druck nicht so spüre", sagte er schnippisch. Natürlich weiß er um die besondere Rolle des Skisport in Österreich, aber: "Ich mache mir nur selbst Druck. Mich selbst kann ich kontrollieren, Druck von außen nicht."

    Auslassen, Die Abfahrt in Gröden kommende Woche wird Raich auslassen und nur den Super-G bestreiten. "Aber ich denke schon, dass ich in Bormio die Abfahrt wieder fahre, denn da ist ja genug Zeit." Von den Klassikern im Weltcup hat der Tiroler fast alle gewonnen, oben auf der Wunschliste steht noch ein Rennsieg in Alta Badia. "Alta Badia ist immer wieder ein Reiz. Das wäre ein ganz großes Ziel", sagte der Führende im Gesamtweltcup, der dazu am 16. und 17. Dezember (Riesentorlauf, Slalom) die Chance bekommt.


    Mehr Ski

    Mehr aus dem Web

      Die besten Wintersport-Fotos

      Empfang von Anna Fenninger in Adnet 

      Empfang von Anna Fenninger in Adnet

       


      Ski live

      Foto: GEPA

      Wer ist wie schnell? Mit unserem Ski-Alpin-Live-Ticker sind Sie bei jedem Skirennen hautnah und live dabei!

       


      Ski Alpin: Weltcup-Wertungen

       

      KLEINE.tv

      Voves ehrt die Olympia-Steirer

      Etwa eineinhalb Monate nach dem Ende der Olympischen Winterspiele in Sot...Noch nicht bewertet

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang