ÖSV-Boarder räumten im Parallel-Weltcup ab
Heidi Neururer und Manuel Veith gewannen die Parallel-Weltcup-Riesenslaloms in Limone. Für Veith war es der erste WC-Triumph überhaupt.

Foto © GEPATriumph für Heidi Neururer
Slalom-Weltmeisterin Heidi Neururer und Manuel Veith haben am Samstag in Limone Piemonte/Italien für zwei österreichische Snowbord-Weltcupsiege im Parallel-Riesentorlauf gesorgt. Die Tirolerin, die beim ersten Riesentorlauf der Saison in Sölden und beim Slalom in Landgraaf Zweite geworden war, setzte sich vor Weltmeisterin Jekaterina Tudigeschewa und der Südtirolerin Carmen Ranigler durch. Veith, der seinen ersten Weltcuperfolg feierte, verwies den Schweden Daniel Biveson und Matthew Morison aus Kanada auf die weiteren Plätze.
Fünf unter den Top Ten. Neururer ließ der Russin Tudigeschewa im Finale mit 1,43 und 1,70 Sekunden Vorsprung keine Chance. Mit Doris Günther (5.), Claudia Riegler (7.), Doresia Krings (9.) und Julia Dujmovits (10.) klassierten sich vier weitere ÖSV-Damen in den Top Ten. Aber auch die Herren bewiesen mannschaftliche Stärke und brachten neben Sieger Veith noch Benjamin Karl als Sechsten und Anton Unterkofler als Siebenten ins Spitzenfeld. Insgesamt erreichten zehn der 14 ÖSV-Boarder die Finalläufe der besten 16.
Weltcupführung. Neururer baute mit ihrem dritten Podestplatz im dritten Saisonrennen ihre Weltcupführung auf die Niederländerin Nicolien Sauerbreij auf 900 Punkte aus. "Ich kann es selber gar nicht glauben, dass zur Zeit alles so gut läuft", freute sich Neururer, "schon nach der Qualifikation hab ich heute ein extrem gutes Gefühl gehabt, ich bin einfach richtig happy", so die Heeressportlerin weiter. Für die 28-Jährige war es der zweite Sieg im Weltcup.
Premiere. Der 22-jährige Veith schaffte seinen ersten Weltcup-Podestplatz überhaupt, bisher war ein fünfter Platz 2006 in Bad Gastein sein bestes Resultat gewesen. Im ersten Finallauf hatte er gegen Biveson noch mit 0,26 Sek. das Nachsehen, im zweiten machte der Steirer dann aber alles klar. "Es ist einfach alles so schnell gegangen, das kommt alles total unerwartet für mich. Es war schwierig zu fahren, die Strecke war hart und steil", erklärte der Schladminger. Bester Österreicher in der Herren-Gesamtwertung ist Karl auf Rang vier, Tagessieger Veith folgt als Fünfter. Siegfried Grabner scheiterte wie schon in Sölden bereits in der Qualifikation.
Damen-PGS
- Heidi Neururer (AUT)
- Jekaterina Tudigeschewa (RUS)
- Carmen Ranigler (ITA)
Herren-PGS
- Manuel Veith (AUT)
- Daniel Biveson (SWE)
- Matthew Morison (CAN)
Foto

Manuel VeithFoto © APA
















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