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Zuletzt aktualisiert: 08.12.2007 um 18:23 Uhr

Bad Kleinkirchheim: Italiener räumten in Kärnten ab

Der Italiener siegte vor seinem Landsmann Manfred Moelgg. Benjamin Raich verpasste knapp Platz drei. Matt, Schönfelder und Scheiber out.

Sieger Blardone freut sich über italienischen Doppeltriumph

Foto © APASieger Blardone freut sich über italienischen Doppeltriumph

Benjamin Raich wartet auch nach dem dritten Saison-Riesentorlauf noch auf seinen ersten Stockerlplatz in dieser Disziplin. Nach Rang vier in Sölden und acht in Beaver Creek landete der 29-jährige Gewinner von 29 Weltcuprennen auch am Samstag in Bad Kleinkirchheim mit nur zwei Zehntel Rückstand auf den Sieger auf dem vierten Rang. Die Italiener beanspruchten durch Massimiliano Blardone und Manfred Mölgg (0,09 Sekunden zurück) die Ränge eins und zwei, Ted Ligety (USA/0,17) wurde Dritter.

Görgl meldet sich zurück. Mit Stephan Görgl auf Platz 8, Matthias Lanzinger auf 13, Philipp Schörghofer auf 18 und Romed Baumann auf 21 schafften es vier weitere ÖSV-Läufer ins Klassement. Mario Matt, Mario Scheiber und Rainer Schönfelder schieden im ersten Durchgang aus, Hannes Reichelt im zweiten; Christoph Gruber hatte es nicht ins Finale geschafft. Im Gesamtweltcup führt mit 317 Punkten weiterhin der Tagesfünfte Daniel Albrecht aus der Schweiz, Raich überholte Cuche (17. in Bad Kleinkirchheim), hat als Zweiter nur noch zwölf Zähler Rückstand auf Albrecht und am Sonntag mit dem Slalom die Chance, die Führung zu übernehmen. In der Riesentorlaufwertung führt Ligety (190 Punkte) vor Albrecht (154), Blardone (150), Mölgg (142) und Raich (132).

Enttäuschend. "Unsere haben natürlich voll attackiert, sie wollten zu Hause alles zeigen - so ist der Sport. Aber es hat mich gefreut, dass die Jungen gut gefahren sind", sagte ÖSV-Alpinchef Hans Pum nach dem in Summe doch etwas enttäuschenden Abschneiden der Österreicher. Und zu Raich meinte er: "Zwei Zehntel hinter dem Ersten - das ist ein Wimpernschlag." Der Pitztaler jedenfalls wusste, wo er die Zeit verloren hat: "Im ersten Durchgang, da habe ich den Ski nicht so laufen lassen. Es hat halt nicht alles gepasst, wenn man ganz vorne sein will, dann muss man perfekt fahren. Das Ergebnis ist nicht so schlecht, aber es ist wieder die Blecherne, ich bin nicht ganz zufrieden", gab sich der Tiroler selbstkritisch.

Starke Italiener. Weiterhin stark präsentieren sich die Italiener, obwohl es im nationalen Skiverband finanziell an allen Ecken und Enden kracht. "Denen steht das Wasser bis zum Hals. Vielleicht sollte man uns auch das Messer ansetzen", lautete ein nicht ernst gemeinter Kommentar von Raich. Nachsatz: "Jetzt sorgt der Benjamin Raich auch mal für eine Schlagzeile." Unterhaltsam war auch die internationale Pressekonferenz, weil Mölgg anfangs die Statements von Blardone vom Italienischen ins Deutsche übersetzte. Das hörte sich dann so an: Mölgg: "Der Mölgg und ich sind sehr stark gefahren."


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Raich verpasste das PodiumFoto © Reuters

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Am Sonntag um 10 und um 13 Uhr geht der Slalom über die Bühne.

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Lokalmatador Schönfelder kam zu SturzFoto © GEPA

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