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Olympia kommt bald in Schwung Giger: "Müssen Außenseiterrolle akzeptieren!" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Schi Nächster Artikel Olympia kommt bald in Schwung Giger: "Müssen Außenseiterrolle akzeptieren!"
Zuletzt aktualisiert: 30.11.2007 um 12:57 Uhr

Young Guns gewinnen, ÖSV-Herren spielen nur Nebenrolle

Albrecht, Grange, Bank weisen im Weltcup den "alten ÖSV-Hasen" den Weg.

Der Schizirkus hat ein neues Gesicht: Daniel Albrecht

Foto © GEPADer Schizirkus hat ein neues Gesicht: Daniel Albrecht

Bei der Leistungsschau einer neuen Schi-Generation haben Österreichs Herren am Donnerstag in Beaver Creek nur eine Nebenrolle gespielt. Der 24-jährige Weltmeister Daniel Albrecht aus der Schweiz gewann zum Auftakt der Mini-WM auf amerikanischem Kunstschnee die Super-Kombination vor dem 23-jährigen Franzosen Jean-Baptiste Grange und dem tschechischen Außenseiter Ondrej Bank.

Next Generaton. Während bei den ÖSV-Herren aber selbst die ohnehin nicht mehr zu den jüngsten zählende Nachfolge-Generation ausließ, nutzten Grange, vor allem aber der Tscheche Bank die Gunst der Stunde. Grange hat mit WM-Bronze im Slalom schon bewiesen, was er drauf hat. Bank ist zwar schon 28, für einen tschechischen Schi-Exoten gelten aber andere Maßstäbe. "Ich hoffe, dass Schifahren jetzt durch mich in Tschechien wirklich populär wird", so Bank, der für die mit Abstand beste Weltcup-Platzierung eines Tschechen seit der Trennung von der Slowakei sorgte. Und das, obwohl er mit einem Verbandsbudget von 1.500 Euro auskommen muss.

"Probelauf." Am wenigsten überraschte der Sieg von Albrecht. Der Schweizer Jungstar holte sich neun Monate nach Gold in Aare auch seinen ersten Weltcup-Sieg und schenkte zudem der Schweiz damit den ersten Kombisieg seit Wengen 1992 (Paul Accola). Albrecht ist in der vom Österreicher Sepp Brunner gecoachten Gruppe zusammen mit den anderen jungen Schweizern groß geworden und gilt intern längst als kommender Weltcupsieger. Dabei ist die aktuelle Saison nur eine Art "Probelauf" für den Schweizer, der sich diesen Winter vorgenommen hat, nur so zu zu tun, als ob er um den Gesamtweltcup kämpfen würde. "Einfach um mich an den Gedanken zu gewöhnen", erklärte Albrecht.

Uhren ticken. Im ÖSV-Herrenlager ist man sich mittlerweile bewusst, dass die Uhren endgültig anders ticken. "Ich vergesse schon nicht, dass wir noch immer keinen Sieg haben", sagte Cheftrainer Toni Giger. Fehler seien aber nicht gemacht worden. "Wir haben uns auf diese Saison gut vorbereitet."


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Nächste Rennen

Die Herren fahren derzeit in Beaver Creek:
Freitag: Abfahrt (19:00)
Samstag: Super G (19:00)
Sonntag: RTL (17:45 bzw. 20:45)

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Foto © GEPA

ÖSV-Herren fahren hinterherFoto © GEPA

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