Kontrollor kann kommen
Noch wedeln die Alpinen in Übersee, aber Bad Kleinkirchheim ist bereit.

Foto © In Bad Kleinkirchheim arbeitet man auf Hochtouren.APA
Einen Riesentorlauf haben die Techniker am Sonntag in Beaver Creek noch zu absolvieren, dann geht es zurück nach Europa. Viel Zeit zum Ausrasten haben Raich, Svindal und Co. nicht, denn bereits am 8. und 9. Dezember geht es in Bad Kleinkirchheim mit dem Weltcup (Riesentorlauf und Slalom) weiter. "Wir sind bereit", erklärte gestern Stefan Heinisch, der Tourismus-Geschäftsführer des Ferienortes in den Nockbergen. Dabei hatte sich Frau Holle gegenüber Bad Kleinkirchheim eher zurückhaltend gezeigt. "Am Wochenende hat es sogar geregnet, damit ist die winterliche Stimmung weg", berichtete Heinisch.
Das Wichtigste: Die Franz Klammer-Strecke ist praktisch fertig. Dank der 100 Schneekanonen war eine flächendeckende Beschneiung möglich, zusätzlich konnten Schneedepots angelegt werden. "Wir haben zwischen 50 und 80 Zentimeter Kompaktschnee auf der Piste", beschrieb OK-Chef Peter Pertl die Situation. Die Kleinkirchheimer haben sich als wahre Weltmeister im Schneemachen gezeigt. "Es schaut jedenfalls gut aus", befand Pertl - subjektiv, wie er anmerkte.
Kontroller. Für das Zustandekommen der Rennen zählt eine andere Ansicht: Für Sonntag hat sich der Schneekontrollor des Internationalen Schiverbandes (FIS) in Bad Kleinkirchheim angesagt. Dem Slowenen Dusan Gorisek ist es vorbehalten, grünes Licht für die Bewerbe zu geben. Auch in Villach, wo es am 14. Dezember ein Nachtspringen gibt, laufen die Vorbereitungen für den Weltcup auf Hochtouren. An die 15.000 Zuschauer werden in der Alpen-Arena erwartet.















