Svindal trotz langen Ausfalls für Karriere optimistisch
Der norwegische Skirennläufer Aksel Lund Svindal ist nach seinem schweren Trainingssturz am 27. November in Beaver Creek am Samstag in seine Heimat zurückgekehrt.

Foto © Reuters/WILKINGSvindal erlitt schwere Verletzungen
Bei einer Pressekonferenz auf dem Osloer Flughafen Gardermoen gab
sich der durch Verletzungsspuren im Gesicht noch sichtlich
gezeichnete Doppel-Weltmeister von Aare 2007 über den Verlauf seiner
weiteren Karriere optimistisch.
Gewicht verloren. "Ich bin erst 24 Jahre alt, für mich spielt es keine Rolle, ob ich
20 oder 30 Rennen in dieser Saison verpasse", sagte Svindal vor
Journalisten. Seit dem Sturz hat er zehn Kilogramm Körpergewicht
verloren. Die Ärzte hätten ihm aber zu verstehen gegeben, mit dem
Muskelaufbautraining frühestens Ende Jänner wieder beginnen zu
können, so der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Jahres. Dass er
sich nun in erster Linie auf seine Genesung konzentrieren soll,
machte auch Trainer Marius Arnesen in Bad Kleinkirchheim deutlich und
versicherte: "Wir setzen ihn sicher nicht unter Druck."
Schneller. Svindal ist mit dem bisherigen Heilungsverlauf zufrieden. "Im
Großen und Ganzen ist alles gut gegangen und ein Fortschritt ist
rascher gekommen, als die Ärzte zuerst angenommen haben", sagte
Svindal und fügte hinzu, dass der Sturz wesentlich schlimmer hätte
ausgehen können. Im Spital von Vail sei er jedenfalls "ganz super"
behandelt worden.
Nebeneffekt. Einen positiven Nebeneffekt konnte der 24-jährige Norweger seinem
Verletzungspech auch noch abgewinnen: Wegen des dichten
Weltcup-Fahrplans hätte er Weihnachten sonst nicht zu Hause feiern
können und um die Feiertage nicht so viel Freizeit gehabt: "Für
andere Menschen vergeht die Zeit ja auch, selbst wenn sie nicht auf
Skiern stehen. Also werde ich das wohl auch hinkriegen."
Verletzungen. Svindal hat bei dem Sturz u.a. Brüche im Gesicht und eine
Schnittverletzung am Gesäß erlitten.
Features
Mehr Stürze
Neben Svindal kamen auch Andreas Buder und Georg Streitberger zu Sturz. Streitberger blieb unverletzt, Buder muss wegen einer Fersenprellung aber drei Wochen pausieren.
















