Noch lauert Reinfried Herbst im Hintergrund
Reinfried Herbst will wieder da hin, wo er als Silbermedaillengewinner im Februar 2006 in Sestriere bei den Olympischen Spielen war - in die Slalom-Weltspitze.

Foto © GEPAReinfried Herbst
Der Weg zurück
nach dem bei einem Benefiz-Fußballspiel im Juli 2006 im linken Knie
erlittenen Kreuzbandriss muss vorsichtig begangen werden, der
Salzburger berichtete, dass er den Level von seinen Comeback-Rennen
beim Saisonausklang im Frühjahr überschritten hat, doch will er
nichts überstürzen: "Ich muss mich zügeln und darf nicht zu gierig
sein", sagte Herbst.
Sich zügeln heißt, die Läufe sicher ins Ziel bringen, um möglichst
schnell wieder unter die Top 15 der Startliste zu kommen. Das Ziel
für die Reiteralm am Sonntag sei ein Ergebnis unter den besten Zehn,
denn das entspreche dem, was er drauf habe. Die Freude über den
Saisonstart ist beim Slalomspezialisten riesig: "Für mich ist das ein
erster richtiger Gradmesser. Ich glaube, selbst wenn ich 15 Jahre im
Weltcup bin, wird der Auftakt immer etwas Spezielles sein. Ich habe
mich intensiv und gut vorbreitet."
"Reise nicht viel". Mit einem Heimrennen in die Saison zu starten, gefalle ihm
"natürlich besonders gut", mit dem Ausfall des Levi-Weltcups plumpste
auch seine längste Reise aus dem Kalender. "Ich habe mir das
angesehen, ich reise nicht viel rum, bei mir ist alles im Umkreis, am
weitesten weg sind Zagreb, Wengen und Adelboden." Dafür hat er mit
Reiteralm, Bad Kleinkirchheim, Kitzbühel und Schladming gleich vier
Heimauftritte bei elf geplanten Rennen zu absolvieren.















