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    FIS-Boss nimmt die FIFA "auf die Schaufel" Wieder eine Trophäe für Fenninger Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ski Nächster Artikel FIS-Boss nimmt die FIFA "auf die Schaufel" Wieder eine Trophäe für Fenninger
    Zuletzt aktualisiert: 10.11.2007 um 22:55 Uhr

    Die Slalomkönigin als Schneekönigin

    Marlies Schild fuhr auf der Reiteralm zum Sieg. Nicole Hosp machte den österreichischen Doppelsieg perfekt.

    Schild bleibt die Slalomkönigin

    Foto © GEPASchild bleibt die Slalomkönigin

    Die Slalomkönigin jubelte emotional wie selten, das österreichische Schivolk jubelte, die Veranstalter jubelten. Eigentlich jubelten am Samstag auf der Reiteralm alle, denn zu bejubeln gab es genug.

    Von 2.000 Fans bejubelt. Den ersten österreichischen Sieg in diesem Schiwinter etwa durch "Ihre Slalom-Majestät" Marlies Schild persönlich. Dass mit Gesamt-Weltcupsiegerin Nicole Hosp eine zweite Dame aus dem österreichischen Lager für einen rot-weiß-roten Doppelsieg sorgte, freute die rund 2000 Fans, die trotz widrigster Verhältnisse auf die Gasselhöhe gegondelt waren, besonders.

    Perfekte Piste. Der vermutlich glücklichste Mensch war allerdings OK-Chef Karl Fischbacher. Rund einen Meter Neuschnee verzeichnete man bis Samstag Nachmittag auf der Reiteralm. Und auch während der beiden Slalomdurchgänge beeinträchtigte intensiver Schneefall die Sicht der Läuferinnen. Trotzdem war die Strecke für diese Umstände in perfektem Zustand. Das bestätigte auch Hosp. "Die Piste war sensationell!"

    Überraschungsführende. Nach dem ersten Durchgang sah es freilich noch nicht nach einem österreichischen Doppelschlag aus. Da führte überraschend die Italienerin Chiara Costazza. Die erste Führung in einem Weltcup-Slalom für die 23-Jährige aus dem Fassatal - der erste Sieg muss aber noch warten. Trotzdem schaffte Costazza Rang drei, ihren ersten Podestplatz. Und bewies, dass die Italienerinnen im Kommen sind.

    Drei und vier. Schild und Hosp belegten nach dem ersten Durchgang hinter der Finnin Tanja Poutiainen die Plätze drei und vier. Dann klaffte aus ÖSV-Sicht aber ein großes Loch. Andrea Fischbacher schied im ersten Durchgang aus, Kathrin Triendl im zweiten. Simone Streng (36.) und Elisabeth Görgl (42.) qualifizierten sich nicht für den zweiten Durchgang. Und die wiedergenese Kathrin Zettel musste sich mit Platz 17 zufrieden geben, war aber trotzdem zufrieden: "Als Kontaktlinsenträgerin hat mir die schlechte Sicht sehr zu schaffen gemacht."

    Ein perfekter Konter.Dafür sah im zweiten Durchgang Marlies Schild scharf. In eindrucksvoller Manier konterte die siebenfache Slalomsiegerin der letzten Saison auf die Laufbestzeit ihrer Teamkollegin Hosp. Dass die beiden am Ende nur sechs Hunderstel trennten, lag an Schild selbst, die vor dem Übergang ins Flache einen schweren Fehler hatte. "Mir hat's gleich zwei Mal den Schi verschlagen." Zu diesem Zeitpunkt lag sie bereits 78 Hunderstel vorne. Dann das bange Warten im Ziel, mit dem perfekten Ende und Weltcupsieg Nummer 16, den 14. im Slalom. "Mit so einem Fehler zu gewinnen, das hat mich richtig überrascht", sagte Schild und freute sich wie eine Schneekönigin. Und das war sie gestern ja im wahrsten Sinne des Wortes.

    THOMAS PLAUDER, MICHAEL SCHUEN

    Fotoserie

    Fakten

    1. Marlies Schild (AUT)
    2. Nicole Hosp (AUT)

    3. Chiara Costazza (ITA)
    4. Resi Stiegler (USA)
    5. Veronika Zuzulova (SVK)
    6. Maria Pietilä-Holmner (SWE)
    7. Sarka Zahrobska (CZE)
    8. Tanja Poutiainen (FIN)
    9. Nicole Gius (ITA)
    10. Therese Borssen (SWE)

    Weiters:
    18. Kathrin Zettel (AUT)

    Ausgeschieden:
    Andrea Fischbacher (AUT)
    Triendl Katrin (AUT)

    Foto

    Foto © GEPA

    Nicole Hosp wurde knapp hinter Marlies Schild ZweiteFoto © GEPA

    Foto

    Foto © GEPA

    Kathrin Zettel hatte Probleme mit der SichtFoto © GEPA

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