IOC schließt Doper nach Peking 2008 von Olympia aus
In schweren Fälle will IOC-Präsident Rogge gedopte Sportler auch lebenslang sperren.

Foto © GEPARogge will Wiederholungstäter schwerer bestrafen
Jaques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat am Donnerstag erklärt, dass Athleten nach schweren Dopingvergehen in Zukunft für die nächsten Olympischen Spiele gesperrt würden. Die Maßnahme soll allerdings erst nach den Spielen von Peking 2008 zur Anwendung kommen.
Besuch in Sotschi. "Das IOC-Exekutivkomitee hat beschlossen, dass jeder Athlet, der für mehr als sechs Monate gesperrt wird, nicht an den nächsten Spielen teilnehmen darf", erklärte der Belgier anlässlich seines ersten Besuchs in Sotschi, dem Austragungsort der Winterspiele 2014. "Es wäre aber unfair, das schon vor Peking umzusetzen, weil die Sportler bereits mit ihren Qualifikationswettkämpfen begonnen haben."
Lebenslänglich für Wiederholungstäter. Sollten die Umstände eines Dopingvergehens besonders schwer sein, komme aber auch eine lebenslange olympische Sperre infrage. Rogge verwies in diesem Zusammenhang auf jene österreichischen Langläufer und Biathleten, die 2006 in die Turiner Blutdoping-Affäre verwickelt waren und im April 2007 vom IOC von der Teilnahme an Olympischen Spielen ausgeschlossen worden waren. "Ebenso werden alle Wiederholungstäter für immer gesperrt", erklärte Rogge, "diese Regel bleibt aufrecht."















