Dieser Winter ist für Zeiser schon vorbei
Hiobsbotschaft für Daniela Zeiser nach ihrem schweren Sturz. Comeback? Vielleicht im März.

Foto © GEPADaniela Zeiser
Schifahrerinnen sind hart im Nehmen. Daniela Zeiser ist gestern selbst mit dem Auto von Innsbruck in ihre steirische Heimat nach Lassing gefahren. Was ist daran so besonders? Das Kupplungspedal trat sie mit dem linken Bein - mit gerissenem Kreuzband, eingerissenem Seitenband und kaputtem Mensikus. "Das geht schon", biss sie die Zähne zusammen. Da hatte die 23-Jährige das Gröbste bereits hinter sich.
Die Diagnose.
Die erste Diagnose lautete "nur" Meniskuseinriss, aber am zweiten Tag starrte Zeiser in der Früh entsetzt auf ihr extrem geschwollenes Knie - ab in die Heimat. Nach einer 30-Stunden-Odyssee landete sie am Sonntag in Innsbruck, wo sie von Christian Fink untersucht wurde. Da kam die Schwere der Verletzung erst ans Tageslicht.
Die Situation.
Durch die vielen Flugstunden ist ihr Knie und Unterschenkelbereich derart stark angeschwollen, dass vorerst gar nicht an eine Operation zu denken ist. "Erst in ein bis zwei Wochen kann ich operiert werden", weiß Zeiser.
Die Prognose.
Bis dahin wird die steirische A-Kader-Athletin aber bereits mit intensiver Physiotherapie begonnen haben. Wann wird sie wieder auf Schi stehen? "Doktor Fink hat gesagt, wenn alles optimal läuft, kann ich im März wieder Rennen fahren", erzählt Zeiser. Nachdenklicher Nachsatz: "Aber wer interessiert sich im März noch für Schirennen. . .?"
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Fakten
Passiert ist es beim Super-G-Training in Neuseeland. "Es war ein Innenschi-Fehler, gar kein böser Sturz. Ich bin am Bauch dahingerutscht, aber plötzlich hat der Schi gegriffen und es hat mir das linke Knie ausgedreht. Ich hab' sofort gewusst, da ist was kaputt."
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