FIS will auch Rolle von Schröcksnadel beleuchten
Laut "Salzburger Nachrichten" wird es keine Untersuchungsergebnisse vor Bekanntgabe des Olympia-Zuschlages für 2014 geben.

Foto © APAPeter Schröcksnadel
Das Doping Panel des Internationalen Ski-Verbandes
(FIS) wird sich in seinen Untersuchungen im Rahmen der Affäre um
österreichische Langläufer und Biathleten bei den Olympischen Spielen
2006 in Turin auch mit der Rolle von ÖSV-Präsident Peter
Schröcksnadel befassen. Das berichteten die "Salzburger Nachrichten"
in ihrer Freitag-Ausgabe. "Diese Kommission ist unabhängig und kann
daher gegen jeden ermitteln, auch gegen andere Personen", wurde
FIS-Präsident Gian-Franco Kasper zitiert.
Vollversammlung.
Die Ergebnisse der Untersuchungen werden laut Kasper aber nicht
vor dem 4. Juli bekannt gegeben, um die Bewerbung Salzburgs um die
Olympischen Winterspiele 2014 durch die Affäre nicht noch weiter in
Mitleidenschaft zu ziehen. Dann entscheidet die Vollversammlung des
IOC in Guatemala nämlich über den Zuschlag. "Die eine oder andere
Stimme wird's gekostet haben", sagte Kasper in einem Interview mit
der Tageszeitung "Der Standard" (Freitag-Ausgabe) in Bezug auf den
Umgang mit der Doping-Affäre.















