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Zuletzt aktualisiert: 31.05.2007 um 16:31 Uhr

Neue FIS-Regeln treffen ÖSV-Adler hart

Weniger Springer und neue Trainingsgruppen hat das neue FIS-Regelment zur Folge. Das Ziel der nächsten Saison: Der Gesamt-Weltcup.

Thomas Morgenstern hat den Gesamt-Weltcup im Visier

Foto © APAThomas Morgenstern hat den Gesamt-Weltcup im Visier

Das neue Reglement, das die FIS beschlossen hat, mit u.a. der Reduzierung der Anzahl der Athleten pro Nation, trifft die heimischen Schispringer hart. Cheftrainer Alexander Pointner, der für weitere drei Jahre beim ÖSV unterschrieb, hat als Ziel das Erringen des Gesamtweltcups ausgegeben. Die Trainingsgruppen der rot-weiß-roten Adler wurden umgestellt, ebenso das Training auf neue Methoden.

Weniger Plätze. Für die kommende Weltcup-Saison wird die maximale Anzahl der Springer auf sechs plus einen Quoten-Platz reduziert. Für die Springen in Innsbruck und Bischofshofen, wo die Zahl der österreichischen Springer bisher auf 16 verdoppelt wurde, gibt es nur noch sechs zusätzliche Startplätze, also höchstens dreizehn insgesamt. Auch die fix für einen Weltcup qualifizierten Springer wurden von den ersten 15 der Weltcupwertung auf die besten 10 reduziert.

Saisonziel. Als Saisonziel nannte Pointner ganz klar die Erringung des Gesamt-Weltcups. Wobei der Cheftrainer besonders an Thomas Morgenstern und Andreas Kofler dachte: "Die sind jetzt die Leitfiguren in der Mannschaft. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren mehrere Siegspringer in den Winter zu bringen." Auch Morgenstern will die "große Kugel": "Das ist das größte. Medaillen habe ich ja schon genügend."

Zu früh. Für Gregor Schlierenzauer, dem Shooting-Star der letzten Saison, kommt der Gesamtweltcup aber noch zu früh, wie er selbst sagt: "Ich habe mit der Tournee noch eine Rechnung offen. Das ist mir wichtig." Und dazu noch die Schiflug-WM in Oberstdorf: "Ich bin noch nie Schi geflogen. Meine persönliche Höchstweite ist 142,5 Meter, ich will endlich in den 200-er-Klub."


Fakten

Die Änderung des Body-Mass-Index, von 18,5 auf 20,5, wie es die Österreicher vorgeschlagen haben, wurde aber abgelehnt: "Vielleicht, weil Österreich sportpolitisch derzeit im Fokus steht, haben andere Nationen gegen uns gestimmt", sagte Pointner.

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