Prozess um Walter Mayer in Tirol auf 28. Juni verschoben
Ex-Langlauftrainer klagte ehemaligen ÖSV-Servicemann wegen Ehrenbeleidigung.

Foto © APAWalter Mayer
Der für Mittwoch angesetzte Ehrenbeleidigungsprozess rund um den ehemaligen ÖSV-Langlauftrainer Walter Mayer am Innsbrucker Landesgericht ist auf den 28. Juni verschoben worden. Mayers Anwalt habe wegen eines Auslandsaufenthaltes eines Zeugen "aus Fairnessgründen" um eine Verlegung gebeten, bestätigte ein Gerichtssprecher der APA. Neben dem Zeugen sollen sowohl Mayer als auch der Beklagte, ein früherer Servicemann des Skiverbandes, bei der nächsten Verhandlung befragt werden.
Der Prozess war bisher dreimal vertagt worden. Der frühere ÖSV-Langlaufdirektor hatte den Servicemann auf 10.000 Euro verklagt. Er bezichtigte den Beklagten, ihn durch unwahre Aussagen in seiner Ehre verletzt zu haben. Der ÖSV-Servicemann hatte unter anderem vor der "SoKo Doping" und im Strafprozess im Sommer des Vorjahres gegen Mayer am Wiener Landesgericht als Zeuge angegeben, gesehen zu haben, dass der frühere Trainer während der Olympischen Winterspiele im Jahr 2002 in Salt Lake City dem Langläufer Christian Hoffmann in einem Container vor dem Staffelbewerb der Herren eine Infusion verabreicht habe.















