Schicrosser Matt bleibt eine Klasse für sich
Der Österreicher Andreas Matt hat am Sonntag in Bränas das Schi-Cross-Weltcup-Rennen gewonnen und damit seinen bereits fixiert gewesenen Gesamtweltcupsieg untermauert.

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Der Tiroler setzte sich im Finale vor dem Kanadier Christopher Delbosco, dem Schweizer Conradign Netzer und dem Tschechen Tomas Kraus durch. Matt schaffte es zum zehnten Mal in elf Saison-Rennen in die Top Vier.
Der Bruder von Schistar Mario Matt führt im Weltcup vor dem ausständigen Bewerb in Myrkdalen-Voss (NOR) 264 Punkte vor Delbosco. Bei den Damen gewann die Schwedin Anna Holmlund, Andrea Limbacher wurde als beste Österreicherin Zehnte. Holmlund übernahm in der Gesamtwertung fünf Punkte vor der diesmal viertplatzierten Deutschen Heidi Zacher die Führung.
"Ich werde mir selbst ein bisschen unheimlich"
Für Matt war es der dritte Sieg in diesem Weltcup-Winter und der insgesamt fünfte seiner Karriere. Der Tiroler gewann alle seine vier Heats und untermauerte damit seine derzeitige Vormachtstellung. "Langsam werde ich mir selbst ein bisschen unheimlich. Das war wieder ein geiles Rennen. Es ist mir wieder alles aufgegangen", jubelte Matt. Mit diesem Sieg setzte sich Matt auch an die Spitze des Freestyle-Weltcups, in dem sich der Österreicher ein Duell mit dem französischen Buckelpistenfahrer Guilbaut Colas um den Gesamtsieg liefert.
"Es wäre der Wahnsinn, wenn ich nach dem Schi-Cross-Weltcup auch noch die große Freestyle-Kugel gewinnen könnte. Ich konzentriere mich aber nur darauf, auch noch im letzten Rennen in Norwegen meine Leistung zu bringen. Alles andere kommt ohnehin von selbst", sagte Matt, der ebenso wie Colas am kommenden Wochenende in Myrkdalen-Voss noch eine Möglichkeit hat, um Punkte für den Gesamtweltcup zu sammeln.















