Vonn will Traum vom Olympia-Gold verwirklichen

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Lindsey Vonn will sich bei der Olympia-Abfahrt am Mittwoch in Whistler Creekside ihren Traum von Gold verwirklichen. Gedanken macht sich die US-Amerikanerin, die fünf der sechs Weltcup-Abfahrten im laufenden Winter gewonnen hat, aber über ihr lädiertes Bein. Fit und angriffslustig sind unterdessen die Österreicherinnen, die größten Chancen werden Elisabeth Görgl eingeräumt.
Von der Schuhrandprellung ist zwar im ersten Training am Montag nichts zu bemerken gewesen, Vonn fuhr Bestzeit, erzählte nachher aber von grässlichen Schmerzen. "Es ist so schlagig auf der Strecke, ich war richtig geschockt. Es war ein echter Kampf da runter und das Schlechteste, das meinem Schienbein passieren konnte", schilderte die Doppel-Weltmeisterin von Val d'Isere. Sie peilt in Whistler ihre erste Olympiamedaille an und weiß, was sie auf der "Franz's" zu tun haben wird. "Wenn du aggressiv fährst, bist du schnell."
Die Deutsche Maria Riesch, die Schwedin Anja Pärson, die Schweizerin Fabienne Suter sowie die Kanadierinnen Britt Janyk und Emily Brydon wollen der 25-Jährigen aus den USA die Party vermiesen. Aussichtsreichste Österreicherin auf eine Medaille ist Elisabeth Görgl, die sich im ersten Training als Dritte schon mit der Piste angefreundet hat.
"Es macht Spaß, ist eine sehr interessante Strecke und geht von der Pistenpräparierung her richtig zur Sache", sagte die Steirerin, die vor zwei Jahren bei der Olympia-Generalprobe in Whistler Siebente geworden war. Von der Dominanz einer Vonn lässt sich Görgl nicht aus der Ruhe bringen, und kampflos aufgegeben wird sowieso nicht.
"Die Abfahrt gefällt mir grundsätzlich, nur wie ich gefahren bin, gefällt mir gar nicht", berichtete Andrea Fischbacher, die viele Tücken auf der Strecke ortete: "Von Start bis Ziel unruhig, wir haben drei Sprünge drinnen und viele Wellen, dazu Kurven. Es ist eigentlich vom Start bis zum Ziel was zu tun."
Dritte Fix-Starterin ist Anna Fenninger, das vierte Ticket erhielt Regina Mader per Trainerentscheid. Nicole Schmidhofer und Michaela Kirchgasser, die ebenfalls zur Auswahl standen, müssen daher zusehen.















