Ein Ski-Wochenende ohne österreichischen Sieg

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Drei Podestplätze in Kitzbühel, keiner bei den Damen in Cortina. Trotz gleich sechs Chancen in drei Tagen war das vorletzte Weltcup-Wochenende vor den Olympischen Spielen 2010 für Österreichs Alpine keine Erfolgsgeschichte. "Das war nicht wirklich unser Wochenende", gab Alpinchef Hans Pum zu. Und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gestand: "Kitzbühel ohne Sieg zu verlassen, das tut immer weh!"
Dass Benjamin Raich als Kombi-Dritter die erste Kristallkugel der Olympia-Saison nach Österreich und sich selbst auch wieder die Weltcupführung geschnappt hatte, war nur ein kleiner Trost für das erneute Slalom-Aus von Halbzeitleader Reinfried Herbst in Kitzbühel. "So wie hier am Limit gefahren wird, ist ein Ausfall immer drin", führte Pum seufzend an.
Die natürlich im Schatten des Slaloms stehende "klassische" Kombination in Kitzbühel könnte 2010 die letzte gewesen sein. Der Weltverband FIS würde auch im Ski-Mekka künftig lieber eine Superkombi sehen.
"Siege in Kitz haben ihre eigene Bedeutung, weil hier auf den beiden schwersten Strecken der Welt gefahren wird", erklärte der Kroate. "Unfassbar deshalb, dass wir heute womöglich ein Begräbnis erster Klasse erlebt haben. Deshalb ist es trotz meines Erfolges heute ein trauriger Moment und ein großer Verlust für den Skirennsport", gab sich Kostelic emotional.
Schröcksnadel habe ihm aber versprochen, um die Kombi zu kämpfen, sagte Kostelic. Der ÖSV-Präsident bestätigte dies umgehend. "In Kitzbühel wird es immer eine klassische Kombination geben, notfalls auch ohne Weltcuppunkte. Immerhin wird hier der wahre Hahnenkammsieger ermittelt", versprach Schröcksnadel.
Dass man das 70. Kitz-Wochenende sieglos verlassen musste, wurmte auch Benjamin Raich. "Auch das Skifahrerleben ist kein Wunschkonzert", erklärte der Tiroler.















