Schild wieder auf dem Weg zur Slalom-Queen
Drei ÖSV-Damen haben den Ski-Nobelort Aspen mit guten Erinnerungen verlassen.

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Eva-Maria Brem könnte im Riesentorlauf endlich der Durchbruch gelungen sein, Kathrin Zettel verließ die USA nach dem dritten Podestplatz in Folge als Weltcup-Gesamtführende, und Marlies Schild jubelte über den ersten Podestplatz im erst zweiten Comeback-Rennen.
"Das Wichtigste war, dass ich gesehen habe, dass ich nur Skifahren brauche, um vorne dabei zu sein!" 13 Monate nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch verhinderte nur ein kapitaler "Steher" der Österreicherin sowie eine Sonderleistung von Ex-Weltmeisterin Sarka Zahrobska den ersten Schild-Sieg. Die Salzburgerin will ganz klar dorthin zurück, wo sie vor ihrer Verletzung war: Wieder die beste Slalomläuferin der Welt zu sein. "Aspen war ein großer Schritt dorthin", strahlte die Freundin von Benni Raich.
Innerhalb einer Stunde waren sowohl Raich im Super-G von Lake Louise als auch Schild im Aspen-Slalom Zweite geworden. "Ich habe mich diesmal solidarisch erklärt", witzelte Schild. 2007 hatte sie den Slalom in Panorama gewonnen, nachdem Raich in Lake Louise ebenfalls Platz zwei im Super-G belegt hatte.
In Aspen hatte Schild Tränen in den Augen, freute sich über Platz zwei fast mehr als über jeden ihrer 20 Siege. "Auch wenn dieser Slalom wegen meiner vielen Fehler fahrerisch nicht ganz oben einzuordnen ist. Generell war meine Leistung sehr schön, ich habe noch nie solche Emotionen verspürt", lachte Schild schnell wieder.
Schild und Zettel verzichten im Gegensatz zu früher auf die Speedrennen in Lake Louise und bereiten sich nun in Österreich auf die nächsten Rennen in Aare vor. Erst dort wird Zettel wieder für die Gesamtwertung punkten können. Die Führung im Weltcup sei schön, "sie wird mir aber nicht lange bleiben", gab sich die Niederösterreicherin realistisch.
Neben diesem Trio war von den ÖSV-Damen in Aspen freilich nicht viel zu sehen gewesen. Michaela Kirchgasser und Top-Athletin Elisabeth Görgl, die konditionell alle in die Tasche steckt, kamen mit der Eispiste überhaupt nicht zurecht.















