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Zuletzt aktualisiert: 20.05.2009 um 11:09 UhrKommentare

Andreas Buder "metallfrei" Richtung Comeback

Andreas Buder befindet sich voll auf Kurs Richtung Comeback.

Andreas Buder, die Zeit des Wartens ist vorbei

Foto © APAAndreas Buder, die Zeit des Wartens ist vorbei

Der Niederösterreicher ist seit 27. April wieder "metallfrei" - die sechs Schrauben und die Platte im rechten Knie wurden entfernt - und arbeitet an seiner Rückkehr in den Ski-Weltcup. Derzeit absolviert Buder Konditionseinheiten, in der letzten Juli-Woche wird der ÖSV-Abfahrer dann in Zermatt seine ersten Schneeeinheiten absolvieren, Mitte August geht es ins ÖSV-Speed-Trainingslager nach Chile.

Ziel im Visier. "Das Ziel Olympia hat mir über die Verletzung hinweggeholfen", meinte Buder am Dienstagabend in Wien im Rahmen der 15-Jahr-Feier von ÖSV-Partner Peeroton (Sport- und Zusatzernährung). Seit seinem schweren Sturz im Kitzbühel-Training am 16. Jänner 2008 inklusive Bruch des rechten Schienbeinkopfes hat der Göstlinger, der am Freitag seinen 30. Geburtstag feiert, kein Rennen bestritten und viel Zeit mit Ehefrau Gitti und Sohn Elias verbracht.

Sieg der Vernunft. Im vergangenen Winter hatte Buder noch leise Hoffnungen auf einen WM-Start in Val d'Isere gehegt, doch kurz nach Weihnachten blies er dann das Unternehmen ab. "Es war vernünftig, zu Weihnachten einen Schlussstrich unter die Saison zu ziehen. Dadurch ist viel Druck von mir gefallen. Danach konnte ich die Vorbereitung Richtung Olympia-Saison starten", erklärte Buder, dessen zwölf Zentimeter lange OP-Narbe noch geschwollen und der Unterschenkel leicht beleidigt ist.

Konditioneller Vorteil. Buder hat sich durch die rennfreie Zeit im Vergleich zu seinen Kollegen sogar einen konditionellen Vorteil verschafft. "Mein Kondi-Block dauert ja schon viele Monate, dadurch habe ich bei der Grundlagenausdauer einen gewissen Vorteil und kann die Radeinheiten schon intensiver gestalten", erklärte Buder, der die Gesamtintensität des Trainings schmerzabhängig gestalten muss. Lediglich bei einem Fallschirmsprung im Rahmen eines ÖSV-Camps in Kapfenberg musste Buder passen, am Tag zuvor war er noch mit Krücken unterwegs gewesen. Den Sprung will Buder aber auf jeden Fall nachholen.

Denn Angst hat Buder weder vorm Fallschirmspringen noch vor seiner Rückkehr auf die Kitzbüheler Streif, die zwei Jahre nach seinem Abwurf bei der Hausbergkante im Jänner 2010 wenige Wochen vor Olympia in Kanada stattfinden soll. Nach kurzem Zögern meinte Buder: "Das wird sicher kein Problem."


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